Übergangswohnheim Im Winkel nach Renovierung bezugsfertig

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Auch von außen macht das Übergangswohnheim Im Winkel 32 jetzt einen freundlichen Eindruck: Zwei Außenwände haben einen neuen Anstrich erhalten. Die ersten Bewohner könnten theoretisch sofort einziehen.

Werdohl - Heute könnten die ersten neuen Bewohner in den renovierten Teilbereich der städtischen Gemeinschaftsunterkunft Im Winkel 32 einziehen – theoretisch. Denn noch fehlen die Möbel.

Mit großem Aufwand richtet die Stadt derzeit das Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen her. Für 180 000 Euro, die der Rat bewilligt hat, geben Maler dem zuletzt leer stehenden Haus innen und außen einen neuen Anstrich, ziehen Elektriker neue Leitungen, bauen Bauschlosser neue Brandschutztüren ein. Außen musste ein Gerüst angebaut werden, um den Bewohnern im Falle eines Brandes einen zweiten Fluchtweg zu eröffnen.

Sieben Schlafräume auf jeder Etage

Auf jeder der vier Etagen werden sieben Schlafräume, eine Gemeinschaftsküche und zwei Duschräume hergerichtet, im Dachgeschoss kommen noch zwei kleine Wohnungen hinzu. Bis zu 80 Menschen sollen hier demnächst wohnen können.

Der erste Renovierungsabschnitt, in dem eines der beiden Untergeschosse wieder bewohnbar gemacht worden ist, ist seit Donnerstag (15. Oktober) abgeschlossen. Die Großraumheizung, die wochenlang warme Luft in das durch den Leerstand feucht gewordene Gebäude geblasen hat, ist abgebaut worden. Zum Abschluss wurden noch die Kohleöfen eingebaut, mit denen das Haus, das nicht über eine Zentralheizung verfügt, beheizt werden kann. „Wir haben dem Sozialamt den Schlüssel übergeben“, sagte Peter Grau von der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement im Rathaus.

Möbel werden nächste Woche erwartet

Nun könnten also die ersten 28 Bewohner in die renovierten Zimmer einziehen, aber es fehlen noch Betten und Matratzen, Schränke, Tische und Stühle. „Wir haben die Möbel schon im Sommer bestellt“, sagte Bodo Schmidt, zuständiger Fachbereichsleiter im Rathaus. Mit der Lieferung rechnet er für nächste Woche. Dann könnten die ersten Flüchtlinge einziehen.

Und dann will die Stadt auch mit der Renovierung weiterer Räume beginnen. Im zweiten Untergeschoss werden ebenfalls sieben Zimmer, eine Gemeinschaftsküche und Duschen eingerichtet. So soll es weitergehen, bis die Handwerker schließlich im Dachgeschoss angekommen sind.

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