Lenne-Spange: Bepflanzung hat begonnen

+
Die ersten Hochstämme sind im Bereich der Lenne-Spange gepflanzt worden.

Werdohl - Die Bepflanzung des Lenne-Ufers und der Lenne-Spange haben begonnen. Auch auf dem Brüninghaus-Platz geht es bald los.

Einen circa 250 Kilogramm schweren Baum zentimetergenau und gerade auszurichten, erfordert Geschick, Können – und Maschinen-Kraft. Davon überzeugten sich gestern interessierte Werdohler, die die Mitarbeiter der Firma Wilmes Garten- und Landschaftsbau am Lenne-Ufer bei der Arbeit beobachteten. Zu tun haben die Fachleute eine ganze Menge, denn neben den neun Sumpf-Eichen, die den Brüninghaus-Platz verschönern sollen, müssen noch weitere Hochstämme gesetzt werden. „Zwölf Säulenbuchen an der Lenne-Spange bis zur Höhe des WK-Warenhauses, drei Silberweiden am Lenne-Ufer und ein Ahorn im Bereich der Moschee an der Freiheitstraße“, zählt Geschäftsführer Ingo Wilmes auf. 

Dazu kommen noch Hainbuchen-Pflanzen, die als Hecken-Elemente versetzt gepflanzt werden. „Für die Bäume geben wir eine Anwachsgarantie. Die Stadt Werdohl trägt kein Risiko“, erklärt Wilmes. Damit die Hochstämme angehen, sei der Boden tiefgründig gelockert, mit Spezial-Substrat verbessert und auf Höhe planiert worden. Besonders wichtig sei die Pflanzzeit, erläutert der Experte: „Bäume dürfen erst nach Beginn der Vegetationsruhe im Ballen verpflanzt werden. Bei Eichen ist das besonders spät der Fall.“ Momentan befänden sich die Bäume, die immerhin bereits 18 bis 20 Jahre alt seien, also quasi im Winterschlaf.

Um den Hochstämmen das Anwachsen weiter zu erleichtern, bekommen sie Hilfe: Im Bereich der Lenne sind das Baumstützen aus Holz. Aus optischen Gründen sollen die Ballen der Eichen auf dem Brüninghaus-Platz mit Drahtseilen direkt im Boden verankert werden. Anwachshilfen kommen zum Einsatz, da das Wurzelsystem neu gepflanzter Bäume eine oder mehrere Wachstumsperioden benötigt, bis es sich fest im Boden verankert hat. Je früher das geschieht, desto schneller und gleichmäßiger kann der Baum Wasser und Nährstoffe aus dem Boden ziehen – und gesund wachsen. 

Auch nach der Pflanzung kümmern sich die Mitarbeiter des Werdohler Unternehmens um die Hochstämme. „Wenn der Winter besonders trocken wird, müssen sie trotz der Vegetationsruhe gewässert werden, das haben wir im Blick,“ verspricht Ingo Wilmes. Wie lange es dauern wird, bis alle Bäume an ihrem Platz stehen, kann der Werdohler nicht genau sagen: „Das kommt auch auf das Wetter an. Bei starkem Regen müssen wir eventuell eine Pause machen, da der Boden sonst zu stark verdichtet wird.“ Frost sei dagegen unproblematisch. „Nur im Bereich der Pflanzgrube darf nichts gefroren sein“, erklärt der Fachmann.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare