Erste Blutspende in der Freibadgaststätte: DRK von Resonanz enttäuscht

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DRK-Vorsitzender Gerd Teekenbörg sowie Ella Schweitzer (links) und Silvia Linnhoff (rechts) vom Sozialen Arbeitskreis des DRK konnten am Dienstag 86 Teilnehmer bei der ersten Blutspende in der Freibadgaststätte begrüßen.

Werdohl - Erstmals hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) für Dienstag zur Blutspende in die Freibadgaststätte gebeten.

Diese Lösung nach dem notwendig gewordenen Umzug von der Stadtmitte nach Ütterlingsen hält der Vorstand des DRK-Ortsvereins Werdohl für gut. Die Beteiligung an der Blutspende spricht eine andere Sprache.

„Wir sind sehr, sehr ungerne aus der Stadtmitte weggegangen“, bekannte der Vorsitzende Gerd Teekenbörg. Doch das Evangelische Gemeindehaus Stadtmitte als Anlaufstelle für die Blutspender musste das DRK aufgeben, weil es in Zukunft von den größeren Fahrzeugen des DRK-Blutspendedienstes aus Hagen nicht mehr angefahren werden kann.

Verschiedene Optionen wurden geprüft

Also galt es, ein neues Blutspendelokal zu finden, das günstigere Voraussetzungen bot. „Wir haben verschiedene Optionen geprüft, zum Beispiel die Schulen, aber das hat alles nicht funktioniert“, beschrieb Teekenbörg die schwierige Suche nach einem alternativen Quartier, das zentrumsnah gelegen und von den DRK-Fahrzeugen gut zu erreichen sein sollte.

So fiel die Wahl letztlich auf die Freibadgaststätte Bei Laki in Ütterlingsen. „Das liegt zwar nicht ganz so zentral wie das Gemeindehaus, ist aber immer noch besser zu erreichen als beispielsweise das Schulzentrum am Riesei“, urteilte Teekenbörg. „Hier gibt es viele Parkplätze und die Busse halten auch ganz in der Nähe.“

Gute Aufteilung der Räume

Zudem lobte der DRK-Vorsitzende die gute räumliche Aufteilung der Gaststätte, obwohl hier nur je fünf Liegen für die Blutabnahme und für die anschließende Ruhephase Platz finden.

Das ganze Blutspende-Verfahren kann aber hier auf drei Räume verteilt werden: Die Erfassung der Blutspenderdaten erfolgt im zentralen Schankraum, nebenan wird den Spendern das Blut abgenommen und in der Bauernstube können sie sich anschließend mit einem kleinen Imbiss stärken.

Zahl der Spender "eher enttäuschend"

So ging auch die Blutspende am Dienstag über die Bühne. Allerdings war die Zahl der Spender „eher enttäuschend“, wie Silvia Linnhoff vom Sozialen Arbeitskreis des DRK meinte: Nur 86 Männer und Frauen, darunter sechs Erstspender, hatten den Weg nach Ütterlingsen gemacht. Im Evangelischen Gemeindehaus hatte das DRK durchschnittlich 100 Blutspender begrüßen können.

Gerd Teekenbörg hat aber die Hoffnung, dass sich die Zahlen wieder stabilisieren. „Wir hoffen, dass die Spenderzahlen in Ütterlingsen auf einem ähnlichen Leven bleiben wie in der Stadtmitte. Nach der zweiten Blutspende werden wir wohl einen Trend erkennen können.“

Nächste Blutspende am Montag

Die nächste Blutspende in der Freibadgaststätte findet am Montag, 31. Oktober, zwischen 15.30 und 20 Uhr statt.

Unter den 86 Blutspendern waren am Dienstag übrigens auch drei, die das DRK zu seinen regelmäßigen Blut-Lieferanten zählen darf. Helgard Baldauf konnte die Auszeichnung für die 25. Spende entgegennehmen, Anke Middendorf und Marcel Fenner wurden jeweils für ihre zehnte Spende ausgezeichnet.

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