Erfreuliche Resonanz auf Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge

Die Stadt Werdohl sucht weiterhin Mietraum für Flüchtlinge.

Werdohl - Mit einem dringenden Appell bat die Stadtverwaltung vor gut einer Woche die Werdohler Bevölkerung darum, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Das fiel auf fruchtbaren Boden.

Wie der zuständige Fachbereichsleiter Bodo Schmidt auf Anfrage mitteilte, wurden etwa zehn geeignete Wohnungen zur Verfügung gestellt. Zur Erinnerung: Gesucht wurden ausschließlich Apartments und Kleinwohnungen bis etwa 50 Quadratmeter, die von Paaren oder älteren Geschwistern bezogen werden sollen.

„Das hilft uns wirklich sehr“, sagte Schmidt zu der in seinen Augen sehr erfreulichen Resonanz. Aber: Der Bedarf wird weiter steigen, zusätzliche Wohnungsangebote dieser Art sind deshalb jederzeit willkommen, die Belegung erfolgt kurzfristig.

Schmidt berichtete, dass ihm auch möblierte Wohnungen zur Verfügung gestellt wurden – „das hilft uns ganz besonders“, sagte er, weil die Ausstattung der Unterkünfte für die Flüchtlinge ganz schön ins Geld geht.

Trotz des hohen Drucks, unter dem die Stadt steht: Alles nimmt sie nicht, und schon gar nicht zu jedem Preis. Die Wohnungen müssten in vernünftigem Zustand sein, stellt Schmidt klar. Und: „Wir zahlen die ortsübliche Miete“ – wobei für möblierte Wohnungen ein Aufschlag ausgehandelt werden kann.

Ganz wichtig für die Vermieter: Vertragspartner ist die Stadt, die Miete fließt damit in jedem Fall. Außerdem sorgen Mitarbeiter aus Schmidts Fachbereich für die Betreuung der Flüchtlinge. Gebe es Probleme, stünden sie parat – bisher verlaufe die Unterbringung in Privatwohnungen aber völlig problemlos, berichtet er.

Weitere Wohnungsangebote nehmen Ben Richter (Tel. 0 23 92 /91 73 32) und Heidi Manns (0 23 92 / 91 73 24) entgegen.

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