Erfolgreiche Aktion der Werdohler Tafel: Kaffee und Kekse für die Festtage

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Gaby Leisen, Inge Overhues und Ulrike Schiller freuen sich, dass viele Werdohler die Tafel unterstützen. Auch bei den Verantwortlichen und dem Team des WK bedanken sie sich.

Werdohl - Kakao-Pulver, Kaffee, Plätzchen, Bockwürstchen und vieles mehr lagen in den Einkaufswagen: Am Dienstag zeigte sich wieder einmal, dass sich die Aktiven der Tafel auf die Werdohler verlassen können.

Viele beteiligten sich an der Aktion „Kauf eins mehr“, die traditionell jeweils vor dem Weihnachts- und dem Osterfest im WK-Warenhaus stattfindet. Die Spender suchten sich während ihres Einkaufs ein oder auch mehrere Lebensmittel aus, bezahlten diese, und brachten sie anschließend den Tafel-Helferinnen, die sich mit mehreren Einkaufswagen im WK postiert hatten. 

Wer den gestrigen Termin verpasst hat, kann trotzdem noch an der Aktion teilnehmen: Noch bis zum 6. Dezember wird ein Einkaufswagen im Bereich der WK-Lebensmittel-Kassen zu finden sein, kündigt Tafel-Sprecherin Ulrike Schiller an: „Wer uns unterstützen möchte, kann dort gerne noch etwas hineinlegen.“ 

Nicht alltägliche Lebensmittels sind gefragt

Die Tafel-Kunden erhalten die gespendeten Waren im Rahmen der Weihnachtsausgabe, die für Donnerstag, 8. Dezember, geplant ist. Deshalb freuen sich die Helferinnen gerade jetzt über Lebensmittel, die Tafel-Kunden bei den alltäglichen Ausgaben nicht bekommen; beispielsweise Kaffee, Schokoladen-Nikoläuse, Plätzchen – gerne auch selbst gebacken – oder auch Tee. „Im Dezember gibt es für alle Kaffee, das machen wir möglich,“ sagt Ulrike Schiller. 

Wer möchte, kann auch am 7. Dezember, dem Tag vor der Weihnachtsausgabe, noch Lebensmittel im ehemaligen Kindergarten am Kirchenpfad abgeben. „Aber bitte nur Lebensmittel,“ unterstreicht Ulrike Schiller. 

"Jeder hat seinen Bereich"

Spielsachen oder Kleidung nimmt das Tafel-Team unter anderem aus organisatorischen Gründen nicht an. „Jeder hat seinen Bereich“, stellt sie fest und verweist an die Kleiderkammern in Werdohl, aber auch an die „Allerlei-Halle für Alle“ des Diakonischen Werkes Ecke Dürer-/Schubertstraße in Plettenberg. Dort seien natürlich auch Werdohler willkommen – sei es als Spender oder auch als Kunden. 

Durchschnittlich sind es pro Ausgabe 140 bedürftige Haushalte, die Lebensmittel bei der Tafel am Kirchenpfad erhalten. „Wir kommen mit unseren Sachen gerade so aus,“ begründet Ulrike Schiller, dass der Aufnahme-Stopp auch weiterhin bestehen bleiben müsse – auch wenn sich die Lage seit dem vergangenen Jahr etwas entspannt habe.

„2015 haben wir 223 Haushalte bei der Ausgabe im Dezember versorgt. Damals mussten wir 25 Not-Tüten packen,“ erinnert sich die aktive Tafel-Helferin.

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