Entlassfeier

44 Albert-Einstein-Gesamtschüler feiern ihr Abitur 

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Alle 44 Schüler des Abschlussjahrgangs 2016 der Albert-Einstein-Gesamtschule meisterten ihr Abitur. Am Freitag erhielten sie im Festsaal ihre Zeugnisse.

Werdohl - „In diesen Tagen geschieht Zukunft“ – mit diesen und weiteren dankenden Abschiedsworten von Lehrern, Schulleiter und Bürgermeisterin wurde am Freitagvormittag die Abschlussklasse 2016 der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) entlassen. 44 Schüler haben in diesem Jahr ihr Abitur bestanden.

Schulleiter Reinhard Schulte gratulierte im Rahmen der Entlassfeier im Festsaal der Schule zunächst dem Jahrgang, denn alle 44 Schüler hätten in diesem Jahr ihr Abitur bestanden, der Beste – Ivan Li Pira – mit der Note 1,5. Dabei hatte er, wie 35 weitere Schüler, nicht einmal eine gymnasiale Empfehlung. Das mache Schulte besonders stolz. 

„Ihr werdet euren Weg im Leben noch suchen“, richtete er das Wort an die Abiturienten. „Ihr seid in meinen Augen Vorbilder.“ Schulte sei zudem stolz darauf, dass der Jahrgang die „Schule ohne Rassismus“ mit etabliert habe. 

Bürgermeisterin Silvia Voßloh gratulierte den Schülern für ihre guten Leistungen: „Ihr habt euch den Weg zum Ziel hart erkämpft – das ist ein Meilenstein. Ihr könnt stolz darauf sein, dass ihr das gemeinsam geschafft habt.“

Abiturfeier der Albert-Einstein-Gesamtschule Werdohl

Die stellvertretende Schulleiterin und Deutschlehrerin Meike Hille wurde von den Schülern augenzwinkernd als „dunkle Seite der Macht“ (Darth Vader aus Star Wars) bezeichnet und wurde mit der passenden Musik auf die Bühne gerufen. Sie richtete ein paar ernstere Worte an die Schülerschaft. „Es ist schon viel geschehen, aber es ist noch nichts passiert.“ 

Aus der Schülerschaft übernahmen Michelle Leiendecker und Jaqueline Runte das Wort und berichteten von ihren Erlebnissen der vergangenen Jahre – darunter die Skifreizeit, die Abschlussfahrt nach Prag, die Mottowoche und die heiße Phase der Abiturprüfungen. 

Sie spürten nun den Zusammenhalt innerhalb der Stufe und blicken zuversichtlich in die Zukunft – auch, wenn der eine oder andere noch nicht genau wüsste, was er nun machen werde. Schließlich müsse man auch mal den Traum aufgeben, Prinzessin oder Präsident zu werden, sagten sie. Beide dankten abschließend ihren Eltern und ihren Lehrern, letzteren mit einem kleinen Präsent. 

Zur musikalischen Gestaltung der Entlassungsfeier trugen zahlreiche Schüler an Klavier, Klarinette, Cajon, Querflöte und mit Gesang bei. Die Moderation übernahm Oberstufenleiter Konrad Pewny.

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