Jugendtreff in Pungelscheid: „Ein holperiger Weg endet“

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Ingo Wöste übergab an Bürgermeisterin Silvia Voßloh und Jugendtreff-Leiterin Nicole Bekavac (2. v. l.) den symbolischen Schlüssel zum Haus. Die Mädchen und Jungen warteten voll sichtlicher Vorfreude darauf, endlich reingelassen zu werden.

Werdohl - Nur wenige Augenblicke regnete es Samstagnachmittag nicht. Einer davon war die offizielle Einweihung des neuen Jugendtreffs in Pungelscheid. Das könnte ein gutes Omen sein. Wünschenswert wäre das, war der Weg bis dahin ein „holperiger“, wie Woge-Chef Ingo Wöste bei seinem Grußwort betonte.

Vor der Tür zum neuen Jugendtreff – in den ehemaligen Räumen eines Drogerie-Marktes – standen die Menschen Schlange. Nicht nur Kinder waren gekommen. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zerschnitt Bürgermeisterin Silvia Voßloh das symbolische Band – und gab somit die Einrichtung frei, die sogleich von den Mädchen und Jungen in Beschlag genommen wurde.

Zuvor hatte Jugendtreff-Leiterin Nicole Bekavac den Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung gedankt. Die erste Bürgerin der Stadt hatte die offene architektonische Gestaltung mit großen Fenstern und „freundlichen Farben“ gelobt. Und Woge-Vertreter Wöste sagte: „Es war schwer, aber wir haben es geschafft.“ 100 000 Euro seien investiert worden. Ein Mietvertrag für fünf Jahre sei unterzeichnet, „aber ich wünsche mir, dass es danach viele Jahre weiter geht“, hob er hervor.

Das neue Jugendzentrum wird fortan drei Mal in der Woche geöffnet sein – montags, mittwochs und an Freitagen. Am Montag startet es mit dem Kreativangebot „Flinke Finger“ für Kinder ab sechs Jahren – von 16 bis 18 Uhr. Von 18 bis 20 Uhr heißt es dann „for you“ für alle, die elf Jahre oder älter sind. Dabei steht Sport (Tae Bo, Aerobic, Walken, und so weiter) im Vordergrund.

Am Mittwoch steht ab 11 Uhr erst einmal die einstündige Sprechstunde an: Anwohner wie Eltern können dann Fragen stellen und Lob sowie Beschwerden loswerden: ein vorbildliches Ergebnis des „holperigen Wegs“ bis zur Eröffnung.

Ab 16 Uhr ist dann Programm im Freizeittreff an gesagt: Zunächst kommen zwei Stunden lang die Kinder ab sechs Jahren zu ihrem Recht. Ab 17 Uhr wird zudem noch zwei Mal im Monat gekocht im Jugendzentrum. Dieses Angebot soll es an jedem zweiten und vierten Mittwoch im Monat geben. Ab 18 und bis 20 Uhr steht der Montag im Jugendtreff ganz im Zeichen der Ab-Elfjährigen.

Freitags öffnet der Jugendtreff eine Stunde früher – und zwar für alle, die etwas lernen wollen. Beim Angebot „Denk fix“ werden die grauen Zellen aller Sechs- bis Elfjährigen gefordert sein. Der Kindernachmittag für Ab-Sechsjährige schließt sich von 16 bis 18 Uhr an.

Fast zeitgleich, ab 16.30 und bis 18 Uhr, heißt es „Konfetti“. Dabei handelt es sich um das Familiencafé, bei welchem Kinder, Jugendliche und Eltern gemeinsam spielen sollen.

Von 18 bis 20 Uhr ist wieder Abendprogramm für alle ab elf Jahren. Parallel findet von 18 bis 19.30 Uhr das Angebot „Basis Zukunft“ statt. Dort werden Jugendliche in Zukunftsfragen beraten und informiert.

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