DRK: Blutspende künftig in der Gaststätte „Bei Laki“

+
Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Gerd Teekenbörg, sowie Ella Schweitzer (links) und Silvia Linnhoff vom sozialen Arbeitskreis des DRK hoffen, dass ihnen die Blutspender treu bleiben – und ab Oktober nach Ütterlingsen kommen.

Werdohl - Seit Jahrzehnten empfangen die Aktiven des DRK-Ortsvereins Werdohl die Blutspender regelmäßig im Evangelischen Gemeindehaus in der Stadtmitte. Jetzt endet diese Ära: Ab Oktober sollen die Blutspendetermine in der Freibadgaststätte „Bei Laki“ in Ütterlingsen stattfinden.

„Das Gemeindehaus war ein super Standort. Von uns aus hätte es dort ewig weitergehen können“, bedauert Gerd Teekenbörg, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Gemeinde und nutzt die Gelegenheit, um sich zu bedanken. 

Dass trotz der vielen Vorteile ein neuer Standort gefunden werden musste, hänge mit der logistischen Planung des Blutspendedienstes West zusammen. „Bisher ist das Team des Blutspendedienstes samt des Equipments mit Sprintern angereist“, berichtet Teekenbörg. Diese Vans sind jetzt ersetzt worden – durch Zehn-Tonner. Und mit diesen schweren Lastwagen ist die Anfahrt zum Evangelischen Gemeindehaus in der Stadtmitte nicht mehr möglich. 

„Wir mussten die alten Fahrzeuge ersetzen. Sie haben teilweise mehr als 15 Jahr auf dem Buckel“, erläutert Stephan Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes West. Neben Umweltaspekten – teilweise seien die Transporter mit Ausnahmegenehmigungen in die Städte gefahren, da die Erteilung einer grünen Feinstaubplakette nicht mehr möglich gewesen sei – hätten vor allem Sicherheitsaspekte eine Rolle gespielt. Und da in den großen Lastwagen jetzt viel mehr Platz zur Verfügung stehe, werde die gesamte Handhabung für die Kollegen deutlich erleichtert, beschreibt Küpper.

Silvia Linnhoff, die gemeinsam mit Ella Schweitzer den sozialen DRK-Arbeitskreis in Werdohl leitet, bestätigt: „Das Blutspende-Team musste bisher teilweise mit drei Sprintern anreisen.“ Die DRK-Helfer in Werdohl hoffen, dass ihnen die Blutspender trotz des Standortwechsels treu bleiben. „Sie werden weiterhin in der gewohnt bewährten Art und Weise betreut“, unterstreicht Teekenbörg. Und die soziale Komponente sei schließlich viel wichtiger als der Ort, an dem gespendet würde. 

Zudem sei auch die Gaststätte „Bei Laki“ für die Zwecke des DRK geeignet, auch wenn sie nicht ganz so zentral liege wie das Gemeindehaus. „Viele unserer Spender kommen aus Ütterlingsen und die Busanbindung ist dort gut. Wer mit dem Auto kommt, findet viele und auch kostenfreie Parkplätze“, stellt der Vorsitzende des Ortsvereins fest. 

Am Dienstag, 25. Oktober, in der Zeit von 14.30 bis 19 Uhr begrüßen Silvia Linnhoff, Ella Schweitzer und weitere Helfer die Werdohler zum ersten Mal in Ütterlingsen. In der Bauernstube der Gaststätte sollen die Spender betreut werden, im rechts gelegenen Versammlungsraum will das Blutspende-Team die Liegen aufbauen. „Bisher kamen durchschnittlich etwa 100 Spender pro Termin“, berichtet Silvia Linnhoff und sagt: „Wir hoffen sehr, dass es so bleibt.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare