Drittes Schneegestöber im Festsaal Riesei ein voller Erfolg

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Dass Musik glücklich machen kann, ist wohl durch dieses Bild eindeutig belegt. Diese drei Frauen gehörten zum 700 Köpfe starken Publikum, welches mit der Coverband Radspitz im Festsaal Riesei am Samstagabend feierte.

Werdohl - Viele Besucher kamen kurzentschlossen und nutzten die Abendkasse. Während Udo Müller, 2. Vorsitzender des Werdohler Schützenvereins, erst skeptisch war, ob die anvisierten 700 Zuschauer erreicht werden könnten, baute Geschäftsführer Thomas Reiche auf die Fußballfans als Nachzügler.

Reiche behielt Recht, denn die  Fußballfans machten sich erst später auf den Weg. Nach Ende der Partie Borussia Dortmund gegen Bayern München tummelten sich am späteren Abend knapp 700 Feierwillige im Festsaal Riesei.

Unterhalten wurden sie von der Coverband Radspitz aus dem süddeutschen Weißenbrunn. Diese hatten allerdings einen schweren Start, als einer der Sänger – Klaus Pfreundner, zugleich am Keyboard und am Akkordeon tätig – verkündete, der FC Bayern München habe Borussia Dortmund mit 8:0 geschlagen. Zu viele im Saal wussten da wohl schon vom torlosen Unentschieden.

Mit Reggae, Rock, Schlagern und Charts die Stimmung gerettet

Um ein Abkippen der Stimmung zu verhindern, zeigte sich der Vokalist dann gleich ortskundig, fragte Besucher aus Herscheid und Plettenberg ab, die sich gleich jubelnd zu erkennen gaben. Nur aus Lüdenscheid war wohl kein Freund der Partyband angereist.

Drittes Schneegestöber ist ein Erfolg

Dann ging es aber weiter: Die Truppe auf der Bühne wechselte im Akkord von Reggae zu Rock, von Schlager zu Charts-Hits, von volkstümlicher Musik zu Hitparaden-Techno, von deutschsprachigem Liedgut zu englischen Dauerbrennern und zu österreichischen Jodlern. Das Publikum schunkelte, tanzte, sang mit und ließ sich bereitwillig auf Bewegungsspielchen ein, zu denen Sänger Pfreundner animierte.

Feiernde liegen sich glückstrunken in den Armen

Palmen säumten die am Rand im Festsaal aufgebauten Cocktail- und Bierstände, die stets umlagert waren. Dicht gedrängt standen die Sauerländer dann an den Stehtischen, wo sie – ausgestattet mit Leuchtbändern – bereits die Songs der Musiker auf der Bühne mitsangen. Vorne wurde Discofox getanzt, manche Feierwütige lagen sich auch glückstrunken in den Armen.

Der Platz vor der Bühne füllte sich schon nach den ersten Liedern – andere Bands brauchen deutlich länger, um ihr Publikum in den Bann zu ziehen.

Fünf Stunden lang spielten Radspitz für ihre Fans. In den zwischendurch eingelegten Pausen unterhielt DJ Alex. Auch dieser kam gut an: Immer wieder kamen Zuhörer zur Bühne, um mit dem Plattenaufleger die Hände abzuklatschen.

Werdohler Schützenverein schießt den sprichwörtlichen Vogel ab

Fazit: Weder der FC Bayern München noch Borussia Dortmund hatten an diesem Samstagnachmittag ein Tor schießen können – die Partyveranstelter des Werdohler Schützenvereins aber hatte am Abend mit seinem dritten Schneegestöber den sprichwörtlichen Vogel abgeschossen – mit der Hilfe bayerischer Musiker.

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