Drei Sattelschlepper bringen Steine aus dem Vogtland an die Lenne

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Insgesamt fast 65 Tonnen Naturstein wurden gestern in insgesamt drei Sattelschleppern mit Planenaufliegern nach Werdohl geliefert.

Werdohl - Für eine schöne Sitzgelegenheit am Wasser der Lenne sind am Dienstag rund 63 Tonnen Naturstein aus dem Vogtland angeliefert worden. In den nächsten Tagen werden sie eingebaut.

Doch zuvor mussten die schweren Steine erstmal von den Lastwagen herunter. Markus Hempel von der Baufirma Ossenberg war zunächst überrascht, auf welche Art die Steine nach Werdohl kamen. Die Natursteineblöcke wurden in ganz normalen Sattelschleppern mit Planenaufliegern nach Werdohl gefahren. Von außen war nicht zu erkennen, was sich hinter den Planen verbarg. Die Speditionsfahrer aus dem sächsischen Vogtland waren schon am Montag am Steinbruch Theuma losgefahren und hatten dort aufgeladen. Die erste Teilstrecke führte die drei Lastzüge bis in die Nähe von Gießen. Gestern Morgen ging es dann in zweieinhalb Stunden nach Werdohl. Insgesamt habe die Fahrt ohne die Übernachtung knapp sieben Stunden gedauert.

Mit den Männern von der Firma Ossenberg war schnell abgesprochen, wie die Steine vom Auflieger kommen sollten. Die Planen ließen sich beiseite schieben, die Zwischenstreben auch. Die Steine waren auf Holzbalken gelagert, so dass die leichteren mit dem Radlader und der Gabel hochgehoben werden konnte. Die präzise Rangierarbeit sah spektakulär aus, für die Arbeiter ist es allerdings Routine. Die leichteren Theuma-Natursteine wiegen so um die drei Tonnen, der schwerste brachte es auf gute siebeneinhalb Tonnen. Die ganz dicken Brocken wurden mittels Kette am großen Bagger abgeladen.

Der Einbau der Natursteine am Lenne-Ufer ist abhängig vom gerade ansteigenden Pegel.

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