Diskussion über Freibad-Bushaltestelle

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Dem Verwaltungsvorschlag zufolge soll die Bushaltestelle Freibad auf die andere Seite der Einmündung Stettiner Straße (also jenseits der Ampel) verlegt werden.

Werdohl - Der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung vertagte am Dienstag die Entscheidung darüber, ob die Bushaltestelle Ütterlingsen-Freibad in Fahrtrichtung Altena verlegt werden soll. Diese wird erforderlich, wenn der Radweg Lenneroute in Ütterlingsen gebaut wird.

Dann soll die Bushaltestelle auf die andere Seite der Einmündung Stettiner Straße wandern. So wird es möglich, dass der Radweg durch die jetzige Busbucht zur Stettiner Straße führt. Der Bau des Radweges erfolge zwar nicht in diesem Jahr, schreibt die Verwaltung in einer Ausschussvorlage. Aber die Stadtwerke planen, im Bereich der neuen Bushaltestelle die Gas- und Wasserleitungen zu erneuern. Daher biete sich der Bau der Bushaltestelle in diesem Jahr an. Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) würde das Projekt mit 28.000 Euro fördern, die Stadt müsste 2000 Euro beisteuern.

Knackpunkt der Diskussion im Ausschuss war die Tatsache, dass Fahrgäste, die an der Haltestelle Freibad aussteigen, erst die Stettiner Straße überqueren müssen, um zur Fußgängerampel zu gelangen. Bautechniker Volker Finger, der das Projekt betreuen wird, schlug vor, eine Reihe Poller zu errichten. So könne man verhindern, dass zum Beispiel Kinder, die zum Freibad wollen, nicht einfach auf die Straße laufen, sondern tatsächlich die Ampel nutzen.

Mehrere Politiker schlugen vor, die Ampelanlage gleich mit zu verlegen. Das kommt angesichts von Kosten in Höhe von mindestens 25.000 Euro nicht in Frage. Silvia Voßloh regte an, die Bushaltestelle an ihrem jetzigen Standort zu belassen. Der Bus könne ja am Straßenrand halten. So stehe die Haltebucht trotzdem für den Radweg zur Verfügung.

Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, erst erneut mit der MVG Rücksprache zu halten. Volker Finger schlug außerdem vor, in diesem Bereich auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Erwägung zu ziehen. - Von Constanze Raidt

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