CVJM in Werdohl feiert ein Fest zum 125-jährigen Bestehen

+
Die CVJM-Band in der Besetzung Uwe Röther jr., Frank Kirchhoff, Moritz und Marco Malms sowie Sonja Kohlhage und Susanne Mankel (von links) prägten den Festgottesdienst am Sonntag nachdrücklich mit.

Werdohl - „Du schreibst Geschichte“ – so war der Jubiläumsgottesdienst am Sonntag in der Friedenskirche zum 125-jährigen Bestehen des CVJM Werdohl überschrieben.

Ein Motto, das sich sowohl auf das Wort zu Gott bezog, als auch auf die Entwicklung, die der Christliche Verein Junger Menschen in Werdohl seit 1891 bis in die Gegenwart genommen hat. 

Die Predigt zum eingangs angesprochenen Thema hielt der Plettenberger Klaus Salscheider, der seit 1987 Synodalbeauftragter des Kirchenkreises für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist. Er spannte den Bogen aus den Anfängen des Vereins bis hin zu seiner Bedeutung in der heutigen Zeit.

Aktive Nächstenliebe wird groß geschrieben

Mit einem dezenten Augenzwinkern erinnerte Salscheider die Gottesdienstbesucher daran, dass die zweite Namensänderung in der Vereinsgeschichte in der Tat „aus uns jungen Männern Menschen gemacht hat“. Heute stehe der CVJM allen Menschen aus allen Konfessionen offen. Dabei werde der Aspekt der aktiven Nächstenliebe nach wie vor groß geschrieben.

Der folgende, kurze Sprung zurück in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte mündete in die Aufforderung: „Wir dürfen nicht zulassen, dass 71 Jahre nach Ende der Nazi-Diktatur Hass und Fremdenfeindlichkeit wieder kultiviert werden.“ Der CVJM in Werdohl habe immer gezeigt, dass er mit Schwierigkeiten fertig werden könne. Es sei das Doppelherz der Liebe nötig, damit die Arbeit im CVJM gelinge.

"Mutig voran!"

Als optisches Zeichen für diese Aussage setzte Salscheider sich eine Brille aus zwei Herzen mit blauen Gläsern auf und fand im Schlusswort zu dem Appell: „Mutig voran!“ Der sich anschließende, mit einem Mittagessen und Kaffeetrinken eingebundene Vereinstag des Jubiläumsvereins bot für alle Interessenten Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart des Christlichen Vereins Junger Menschen. 

In einem unteren Raum der Friedenskirche konnte man sich selbst oder Freunde im Rahmen einer von Susanne Mankel zusammengestellten Powerpoint-Präsentation wiederentdecken – nur eben ein paar oder auch ein paar mehr Jahr jünger, wobei selbst Klaus Salscheider entdeckte, „dass ich damals noch Haare auf dem Kopf hatte“. 

Kraftvolle Melodien und Finger-Rocket

An anderer Stelle gaben Fotos aus der jüngeren Vergangenheit Auskunft über die Aktivitäten, die in den einzelnen CVJM-Kreisen entfaltet wurden oder auch weiterhin stattfinden. Mit kraftvollen Melodien erfreute der CVJM-Posaunenchor seine Zuhörer im Rahmen einer Matinee. 

Und während anschließend die Jungs – mit pastoraler Unterstützung – Spaß am Finger-Rocket hatten, bei dem mit Gummibändern geschossen und eine Festung gestürmt werden sollte, lud der Mädchenkreis dazu ein, Wünsche für den CVJM an einem Wunschbaum anzubringen

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare