Beifall für die neue Vikarin in Werdohl

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Werdohl - Mit viel Applaus begrüßten die Gottesdienstbesucher in der Friedenskirche am Sonntag die neue Vikarin der evangelischen Kirchengemeinde Werdohl. 

Zweieinhalb Jahre lang wird sich Christine Köntopp auf ihren Dienst als Pfarrerin vorbereiten; als Mentor steht ihr dabei Pfarrer Dirk Grzegorek zur Seite. In Form eines kurzen Interviews stellte dieser die 29-Jährige der Gemeinde vor. 

Die Hemeranerin zog nach ihrem Abitur für ein diakonisches Jahr nach London, wo sie sich in zwei Gemeinden in der Jugendarbeit engagierte. Ihr Theologie-Studium absolvierte sie im niedersächsischen Krelingen, in Leipzig und in Mainz, anschließend leitete sie zwei Jahre lang ein Studienhaus für Theologie-Studenten in Mainz. 

Warum sie nun für ihr Vikariat nach Werdohl und damit wieder ins Sauerland gezogen sei, wollte Grzegorek wissen. Zur Antwort stimmte die angehende Pfarrerin kurzerhand das Sauerland-Lied an – und die Gemeinde fiel begeistert ein.

 „Was ist Ihr Markenzeichen, woran werden wir Sie erkennen?“, fragte Dirk Grzegorek weiter. Äußerlich falle sie wohl durch ihr grünes Auto als erstes auf, ließ die Neu-Werdohlerin wissen, „innerlich hoffentlich durch meine Leidenschaft für die Kirche und das Evangelium.“

Gemeinsam mit den Presbytern Marlies Kanbach und Uwe Röther segnete der Pfarrer Köntopp für ihr Vikariat und überreichte ihr eine Engelsfigur, eine Pflanze und eine Karte mit dem ermunternden Motto „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es einfach gemacht.“ 

Die kommenden sechs Monate wird Christine Köntopp an der Gesamtschule verbringen und dort ein verkürztes Referendariat absolvieren, da Pfarrer auch Religion unterrichten dürfen. Anschließend wird sie Dirk Grzegorek begleiten und lernen, zu predigen, Paare zu trauen und Beerdigungen durchzuführen.

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