Chemie-Unfall: Neun Stunden Einsatz

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Werdohl - Sämtliche verfügbaren Feuerwehrleute waren am Dienstag gut neun Stunden lang im Einsatz. Die Alarmierung bei AB-EK in Dresel erfolgte um 11.40 Uhr, die letzten Einsatzkräfte rückten um 21 Uhr aus den Gerätehäusern ab.

Der Einsatz auf dem Gelände war gegen 19 Uhr beendet, es folgte noch technischer Dienst in den Stützpunkten. Auch am Mittwoch waren nach Feierabend noch gut zwei Stunden Materialwartung fällig, berichtete Einsatzleiter Kai Tebrün.

Für den stellvertretenden Stadtbrandinspektor war das die erste Leitung eines solchen Großeinsatzes. Alles sei sehr gut verlaufen, ist Tebrün mit der „Materialschlacht“ zufrieden.

Für den Einsatz in dem Chemieschutzanzügen seien alle verfügbaren Atemschutzgeräteträger gebraucht worden, so Tebrün. Deshalb seien auch die Kollegen der Neuenrader Wehr hinzugezogen worden. Auch das Zusammenspiel mit dem Fachberater der Feuerwehr aus Lüdenscheid habe bestens funktioniert.

Die Kripo ermittelt weiter in Sachen einer Umweltstraftat. Die Feuerwehr hatte für die Polizei Proben von dem fraglichen Schwefelsäure-Wasser-Gemisch im Tankzug genommen.

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