Bürgerempfang am 17. Januar

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Bürgermeisterin Silvia Voßloh besuchte den Bürgerstammtisch sowie das Kleine Kulturforum im Vier Jahreszeiten, um sich für die Ausrichtung des Neujahrsempfangs zu bedanken.

Werdohl - Drei Jahre lang hat es keinen gegeben: Am 17. Januar aber wird es wieder einen Bürgerempfang geben. „Das ist eine Gelegenheit, wo Bürger mit der Stadt und der Politik ins Gespräch kommen können und sollten“, meint Wolfgang Thomzik vom Bürgerstammtisch.

Auch Bürgermeisterin Silvia Voßloh ist begeistert: „Ich freue mich sehr über das Engagement der Bürger, die sich hier sehr intensiv Gedanken machen“, lobt sie. Gemeint ist der Bürgerstammtisch, der die Idee hatte zur Wiederbelebung dieser ehemaligen Tradition. Gemeinsam mit dem Kleinen Kulturforum gehen die Stammtischler diese Aufgabe nun an.

Das aber mit einer gehörigen Portion Respekt. Dr. Hans Joachim Hultsch betont: „Wir sind ja Laien und müssen solch eine Veranstaltung ja erst einmal stemmen.“ Und da seien zwei Personen eine ganz wichtige und ganz große Hilfe: Sasa und Tomislav Lavric. Die Wirtsleute haben wichtige Tipps und stellen mit dem Restaurant Vier Jahreszeiten auch den Austragungsort des Bürgerempfangs 2016.

Ab 11.30 Uhr werde an diesem Sonntag, so verrät das Planungsteam bereits, ein buntes Rahmenprogramm geben. Dieses werde unter anderem eine musikalische Begleitung der Veranstaltung vorsehen. So werde beispielsweise der Gemischte Chor Werdohl unter der Leitung von Astrid Höller-Hewitt ein paar Lieder zum Besten geben. Weitere Programmpunkte befinden sich derzeit noch im Planungsstadium und werden zu einem späteren Zeitpunkt der Bevölkerung bekannt gegeben.

Fest steht indes schon, dass der Eintritt zum Bürgerempfang frei sein werde. Und der Sonntagmittag solle unter einem Motto stehen, welches „Werdohl trifft sich: Begegnungen, Gespräche, Unterhaltung“ lauten werde. Zur Unterhaltung gehöre dann auch, wie Bürgermeisterin Voßloh verriet, eine Preisverleihung: Die besten Arbeiten des diesjährigen Kinder- und Jugendkunstpreises sollen zu Beginn des kommenden Jahres ausgezeichnet werden.

Während noch das Programm für diese Premiere eines neuartigen Bürgerempfangs entwickelt wird, schaut Thomzik bereits in die Zukunft: „Das Ganze soll eine neue Tradition werden und – wenn es nach uns geht – nun wieder jährlich stattfinden.“ Hultsch pflichtete ihm bei und ergänzt: „Wir sind hier gut aufgehoben, bekommen von den Lavrics alle notwendige Unterstützung.“ Gerne bleibe der Bürgerstammtisch also auch in den Folgejahren mit dieser Veranstaltung im Vier Jahreszeiten.

Wie seine Mitstreiter im Vorbereitungsteam wünschte sich Manfred Hoh nun einen „hohen Zuspruch“ durch die Bevölkerung. Der Saal des ehemaligen Schützenhofes dürfe durchaus voll werden. Und mit ihm hofft wohl auch die erste Bürgerin der Stadt, die betont, dass es ohne das Engagement des Bürgerstammtisches keinen Empfang 2016 geben würde. Die Haushaltslage lasse das nicht zu. Doch der Stammtisch hat bereits genügend Sponsoren für die Neubelebung dieser alten Tradtion gefunden.

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