Brunnen-Arbeiten auf Brüninghaus-Platz am Montag gestartet

Sieben Wasserspiel-Fontänen sollen hell erleuchtet werden

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Der Betonschacht mit einer Grundfläche von 15 Quadratmetern im linken Bereich des Bildes soll später als „Herzstück“ des neuen Brunnens auf dem Brüninghaus-Platz dienen.

Werdohl - Noch ist es „nur ein grauer, schmutziger Keller ohne Inhalt“, wie Baustellen-Monteur Marcus Kürschner sagt. Doch bald schon soll der Betonschacht mit einer Grundfläche von rund 15 Quadratmetern, der bereits im November in den Boden des Brüninghaus-Platzes eingelassen wurde, als „Herzstück“ des neuen Brunnens auf dem Platz dienen.

Am Montag starteten die Mitarbeiter der Firma Wassertechnik Rostock GmbH & Co. KG mit den Vorbereitungsarbeiten für den Brunnen, der eine kreisrunde Grundfläche mit einem Durchmesser von knapp sieben Metern erhalten soll.

„Im ersten Schritt verlegen wir jetzt die Wasserleitungen. Dazu zählen unter anderem Entwässerungsleitungen, Saugleitungen, Druckleitungen und Lüftungsleitungen für die Düsen des Wasserspiels. Zudem werden wir in dieser Woche dafür sorgen, dass der Grundboden abgedichtet ist, sodass das Wasser im Brunnen bleibt“, erklärte Marcus Kürschner am Mittwochvormittag.

Der noch leerstehende Betonschacht soll zum „technischen Herzstück“ des Brunnenkomplexes werden: „In ihm wird die gesamte Technik untergebracht. Wichtigster Bestandteil ist die Pumpe, die für den Wasserkreislauf sorgen wird“, so Kürschner. Im Becken des Brunnens soll ein stetiger Wasserpegel von fünf Zentimetern stehen. Aus diesem Becken zieht die Pumpe das Wasser durch die Leitungen in den Betonschacht an. Anschließend wird es von dort in die insgesamt sieben Kugeldüsen des Wasserspiels geleitet und landet am Ende des Kreislaufs als Fontäne wieder im Becken.

Ein Wasserstands-Messgerät kontrolliert stets den Brunnenpegel: „Ist dieser – beispielsweise wegen Verdunstung – geringer als gewünscht, speist die Pumpe automatisch frisches Wasser in den Kreislauf“, erklärte gestern der Baustellen-Monteur. Durch Kugeldüsen könne das Erscheinungsbild des Wasserspiels variiert werden: Ob das Wasser gerade nach oben, oder seitlich spritzen soll, „da ist viel Spielraum für Kreativität. Auch Höhe und Laufzeit können eingestellt werden“.

Gerade im Dunkeln soll der Brunnen ein besonderer Hingucker werden: „Es wird Lichtstrahler geben, die die Fontänen anstrahlen“, blickte Kürschner nach vorn.

Die Rostocker Firma plant, bis Mitte der kommenden Woche mit den wassertechnischen Arbeiten fertig zu sein. Anschließend soll die Neuenrader Firma Ossenberg mit dem Randstein des Brunnens beginnen und die Brunnenfläche Pflastern.

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