Brüninghaus-Platz vibriert - Fläche wird ausgekoffert

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Schweres Gerät ist derzeit auf dem Brüninghaus-Platz im Einsatz. Das gesamte Areal wird 65 Zentimeter tief ausgekoffert und mit einem neuen Schottergemisch aufgefüllt.

Werdohl - In den Geschäften und Wohnhäusern am Brüninghaus-Platz vibrieren in diesen Tagen die Fensterscheiben und Wände. Der Grund ist grün-gelb und wiegt satte neun Tonnen.

Das Neuenrader Unternehmen Ossenberg, das die Stadt mit der Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes beauftragt hat, koffert derzeit die gesamte Fläche aus. 65 Zentimeter tief wird der alte, nicht tragfähige Boden ausgebaggert und abgefahren, dafür wird die gleiche Menge neuen Materials eingebracht. Und diese Schottermischung muss natürlich verdichtet werden, damit sie später unter dem neuen Belag aus chinesischem Granit nicht wegsackt. Nur ausreichend verdichtete Böden bilden eine gute Basis für dauerhafte und standsichere Verkehrswege.

Dies zu bewerkstelligen, ist Aufgabe des Neun-Tonnen-Ungetüms, eines Walzenzugs. Durch Vibration der Walze wird das aufgeschüttete und planierte Schottergemisch zum festen Untergrund. Allerdings überträgt der Boden die Vibrationen auch auf die angrenzenden Gebäude, was dann Wände und Fensterscheiben erzittern lässt.

Einige Zeit müssen die Anlieger damit noch leben. Zunächst wird es noch etwa eine Woche dauern, bis die gesamte bisher vom alten Plattenbelag befreite Fläche neu hergestellt ist. Anschließend müssen dann auch noch die Randbereiche bearbeitet werden, auf denen Fußgänger derzeit noch um die Baustelle herumgeführt werden.

Auch einige Versorgungsleitungen für die technische Infrastruktur des Platzes in der Stadtmitte müssen noch verlegt werden, bis schließlich irgendwann im Sommer die Granitplatten verlegt werden können, die die bisherigen Betonplatten ersetzen werden.

Komplett fertig sein soll Werdohls neues „Wohnzimmer“ im Herbst. Bis es so weit ist, müssen unter anderem noch die Beleuchtung und ein Wasserspiel installiert und Sitzgelegenheiten aus Steinblöcken platziert werden. Außerdem müssen noch etliche bereits fünf Meter große Bäume gepflanzt werden,

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