Brüninghaus-Platz: Arbeiten im Zeitplan

Baggereinsatz auf der Goethestraße: Hier werden ein Fußgängerüberweg gebaut und die Einmündung ins Alte Dorf neu gestaltet.

Werdohl - Der Bau der so genannten Stadt- oder Lennespange, des sieben Meter breiten Verbindungsweges zwischen Freiheitstraße und Lenneufer, geht gut voran. Stadtplaner Stefan Groß geht davon aus, dass die Sperrung der Goethestraße nach den Herbstferien wieder aufgehoben werden kann.

Aktuell arbeitet das Neuenrader Bauunternehmen Ossenberg an der Querung der Goethestraße. Dort werden quer zur Fahrtrichtung Rampensteine eingebaut, die einerseits die Autofahrer bremsen, andererseits aber auch den für Fußgänger vorgesehenen Weg kennzeichnen sollen. Auch eine verkleinerte Einmündung in das Alte Dorf soll in diesem Bereich zukünftig zur Verkehrsberuhigung beitragen, damit Fußgänger möglichst gefahrlos die Straßenseite wechseln können. Nebeneffekt: Große Fahrzeuge wie Sattelschlepper können sich dann mehr ins Alte Dorf verirren.

Die beiden vorgeschädigten Bäume am Grill-Imbiss Paradies werden nach Worten von Stefan Groß wahrscheinlich in der nächsten Woche gefällt. Die Stadt geht in diesem Fall auf Nummer sicher: „Die Bäume hätten nach Expertenschätzung noch eine Lebensdauer von fünf bis acht Jahren. Wir lassen sie jetzt fällen, damit wir nicht in ein paar Jahren den gerade erst neu gestalteten Bereich wieder aufreißen müssen, um die Wurzeln zu entfernen“, erklärte Groß.

Durchgang gesperrt

Parallel zu den Arbeiten am Fußgängerübergang, die bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein sollen, werden auf dem freigelegten Teil der WK-Tiefgarage zur Abdichtung Schweißbahnen verlegt. Der Durchgang zwischen Fortuna-Apotheke und dem WK-Warenhaus ist deshalb momentan gesperrt.

Arbeiten vorgezogen

Und auch an der Freiheitstraße gehen die Arbeiten voran. Hier wird bereits an der zweiten Bushaltestelle gearbeitet. Die Umgestaltung der ersten Station in Fahrtrichtung Plettenberg habe so gut funktioniert, dass nun auch schon die eigentlich erst für 2016 vorgesehenen Arbeiten an der Haltestelle vor der Christuskirche in Angriff genommen worden seien, freute sich der Stadtplaner über einen zügigen Baufortschritt. Übrigens werden keine Haltebuchten für die Busse gebaut. Die Busse sollen stattdessen am Straßenrand halten, um auch hier einen verkehrsberuhigenden Effekt zu erzielen.

Arbeiten sollen Herbst 2016 beendet sein

Im August hat das Bauunternehmen Ossenberg mit den Arbeiten begonnen, bis zum Herbst 2016 sollen sie abgeschlossen sein. Das gesamte Projekt umfasst neben dem Neubau der Lennespange auch die Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes mit Natursteinpflaster und Wasserspiel sowie den Umbau der Bushaltestellen Werdohl-Kirche.

Finanzierung aus verschiedenen Töpfen

Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund zwei Millionen Euro. Finanziert wird das Maßnahmenpaket aus verschiedenen Töpfen: Der neue Brüninghaus-Platz und die Lennespange werden aus Mitteln des vom Bundesbauministerium aufgelegten Städtebauförderungsprogramms Stadtumbau West finanziert. Für die Umgestaltung der beiden Bushaltestellen erhält die Stadt eine Zuwendung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

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