Polizei geht von Fahrlässigkeit als Brandursache aus

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Wegen der starken Rauchentwicklung konnte die Feuerwehr nur mit Atemschutzausrüstung in das Haus vordringen.

Werdohl -  Ganz abgeschlossen hat die Polizei ihre Ermittlungen zur Ursache des Brandes in dem Wohnhaus am Friedrich-Keßler-Platz zwar nicht nicht, trotzdem schließt sie aber eine Straftat nach derzeitigem Kenntnisstand aus.

„Die Polizei geht von einer fahrlässigen Inbrandsetzung aus. Das ist kein Straftatbestand“, sagte Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski am Mittwoch auf Nachfrage der Redaktion. Allerdings hätten die Ermittler den Wohnungsinhaber, einen Syrer, bisher noch nicht befragen können. Aufgrund der Sprachbarrieren müsse ein Dolmetscher eingeschaltet werden.

In dem alten Haus war am Dienstagmittag im Obergeschoss ein Schwelbrand ausgebrochen, den die Feuerwehr aber schnell löschen konnte. Allerdings ist die Wohnung seitdem durch die starke Rauchentwicklung un bewohnbar. Dem Vernehmen nach soll der Bewohner die Räume mit einem elektrischen Heizgerät geheizt haben. Möglicherweise ist dabei ein Hitzestau entstanden, der eine Matratze in Brand gesetzt hat. Die Matratze hatte jedenfalls auch die Feuerwehr schon als Quelle des Schwelbrandes identifiziert.

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