„Billie Ray & The Wild“ aus Iserlohn begeistern ihr Publikum

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Die Mitglieder von „Billie Ray & the Wild“ bezeichnen die hiesige Musikkneipe als ihr Wohnzimmer. Kein Wunder, stehen sie doch mit wechselnden Bandprojekten immer mal wieder dort auf der Bühne – so auch Andy Schade (li.) und Benjamin Peiser.

WERDOHL -Ein Geschenk an sich selbst und die Fans: Das neue Album von „Billie Ray & The Wild“ ist fertig. Wie geplant pünktlich vor Weihnachten, so dass sich das Werk sicher unter dem ein oder anderen Tannenbaum finden könnte.

Zur neuen Platte gehören natürlich auch Konzerte, viele Konzerte. Eines spielten die vier Musiker aus Iserlohn am Samstag im Alt Werdohl – sehr zur Freude ihrer inzwischen zahlreichen Fans in der Lennestadt. „Danke Pöngse für die Einladung“, rief Andy Schade alias „Billie Ray“ Richtung Theke Wirt Jürgen Krutzsch zu.

 Dann ging es los: Mit „The Taste of Spirit“ eröffneten die Jungs den Abend, dem Titel also, der ihrem Album den Namen gab: „Dream on, listen to your home town radio.“ Die Iserlohner Versionen eines 70er Jahre Rock’n’Rolls kamen sehr gut an. Viel Zeit zum Applaudieren ließen die Musiker ihren Zuhörern allerdings nicht. Direkt weiter ging es zum nächsten Song. „Are you with me? Raise your hands“, wusste Sänger und Gitarrist Andy Schade sein Publikum aus der Reserve zu locken.

Dieses feierte immer dann begeistert ab, wenn Schade mit dem Werdohler Lead-Gitarristen Benjamin Peiser gemeinsam posierend in die Saiten griff. Dabei kam es bloß nicht ganz so ins Schwitzen wie Drummer Bernd Graf, der sich gewohnt mächtig ins Zeug legte. Ruhig den Überblick behielt Cecil Drackett am Bass. Neben eigenen, neuen Stücken gab es am Samstag auch „Versionen“ auf die Ohren, wie Schade sie nannte: „Wir lassen das Gröbste da, machen was eigenes draus.“ Auch darauf hatten sich die Zuhörer gefreut, begeistert machten sie das Experiment mit.

 Das nächste Konzert im Alt Werdohl steigt bereits am kommenden Samstag, 28. November. Dann sind die Band „Fenton Weills“ sowie die Letmather Formation „Trust Me“ am Start. Karten kosten im Vorverkauf zehn Euro, an der Abendkasse sind sie für zwölf Euro zu haben.

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