Bekenntnis zu Werdohl auf T-Shirts und Tassen

Bekenntnis zu Werdohl auf T-Shirts und Tassen

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Geschäftsführer Ingo Wöste, Andreas Haubrichs von der Wirtschaftsförderung, Susanne Macaluso vom Stadtmarketing und Auszubildende Viola Gattig präsentierten gestern am Bahnhof einen Teil der Werdohl-Kollektion.

Werdohl - Die Motive zeigen Bauwerke, einen Hasen und einen Anker, jeweils kombiniert mit dem Schriftzug „Werdohl“. Zu finden sind sie unter anderem auf T-Shirts, Taschen, Ansteck-Buttons und Kaffeetassen. Die Werdohl Marketing GmbH will der Stadt mit diesen Textilien und Dingen des täglichen Gebrauchs ein anziehendes, sympathisches Gesicht verleihen.

„Wir wollen ein Stück Lebensfreude vermitteln“, erklärte Geschäftsführer Ingo Wöste, wie die Motive aus der Hand der Lüdenscheider Grafikerin Iris Kannenberg entstanden sind. So hat zum Beispiel auch ein Hase mit Brille und das Lenne-W stilisierender Fliege den Weg auf die Artikel gefunden. „Das Motiv sollte einfach lustig sein. Diese Serie richtet sich vor allem an Kinder“, erläuterte Kannenberg. Andere Zielgruppen will Werdohl Marketing mit anderen Motiven ansprechen: Die Ü40-Gruppe beispielsweise mit der Serie „Lenne-Kapitän“, in der die stilisierte Lenne als geschwungenes Band unter dem Werdohl-Schriftzug verläuft, ergänzt durch einen Anker als maritimes Symbol. Die Serie „Kultur“ dürfte mit verschiedenen, miteinander verwobenen Werdohler Bauwerken dagegen eine große Gruppe ansprechen. Als „Mädchen-Motiv“ bezeichnete Iris Kannenberg die Serie „Nice“, die in der Kombination der Wörter „nice“ und „Werdohl“ mit dem Schriftzeichen @ ausdrücken solle, „dass man Werdohl gut findet und als Werdohlerin attraktiv ist“. Weitere Motiv-Serien sollen nach und nach hinzukommen.

„Wir versuchen, mit dieser Aktion Werdohl als Marke voranzubringen und verstehen das alles als eine Begleitung zu den augenblicklichen baulichen Aktivitäten in der Stadt“, erläuterte Wöste, dass Werdohl Marketing die Bemühungen, die Zukunft der Stadt zu gestalten, unterstützen möchte.

Erhältlich sind die Artikel – zumindest vorerst – nur im Internet. Werdohl Marketing hat dazu über das Leipziger Unternehmen Spread-shirt einen Shop, den „Werdohlstore“, eröffnet. „Für uns war wichtig, dass das alles mit möglichst wenig Aufwand verbunden ist, dass wir zum Beispiel die Artikel nicht auf Vorrat halten müssen“, erklärte Susanne Macaluso vom Stadtmarketing, warum die Wahl auf dieses Geschäftsmodell gefallen ist.

Auf der Internetseite können Interessierte die verschiedenen Artikel und Motive fast beliebig kombinieren, zudem sind unterschiedliche Farbvarianten wählbar. So kostet dann beispielsweise ein T-Shirt rund 20 Euro, Kapuzenpullover gibt es für 30 bis 35 Euro, eine Stofftasche für etwa 15 Euro und für eine Kaffeetasse muss man etwa 12 Euro bezahlen. Baseballkappen sind für ungefähr 17 Euro, Buttons im Fünferpack ab knapp 7 Euro und Baby-Lätzchen für rund 15 Euro erhältlich. Einen Vor-Ort-Verkauf will Macaluso für die Zukunft nicht ausschließen. Wenn sich die Möglichkeit dazu ergebe und sich bestimmte Motive als Favoriten herauskristallisiert hätten, sei das durchaus denkbar, sagte sie.

Das Geld, das durch den Verkauf der Produkte eingenommen wird, soll übrigens in Projekte der Stadt reinvestiert werden, die den Einzelhandel fördern und Kultur, Vereine und Bürger unterstützen. „Eine gute Sache, die die Attraktivität und Lebendigkeit der Stadt Werdohl erhöhen und die Lebensqualität im Lennetal ganz allgemein steigern soll“ – da sind sich die Verantwortlichen einig. Jeder Werdohler könne mit dem Kauf der Shop-Artikel nicht nur stylische Produkte erwerben, sondern auch jedem, der an der Lebendigkeit der Stadt zweifle, das Gegenteil beweisen.

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