Baustelle Rathausbrücke bleibt Geduldsprobe

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Die Bauarbeiten laufen bereits seit Mitte Juli. Ab dem 24. Oktober könnten sie abgeschlossen sein – die Sperrung einer Fahrbahn bleibt aber wegen der Installation der Ampelanlage erhalten.

Werdohl - Das Ende der Sanierungsarbeiten an der Rathausbrücke, die seit Mitte Juli aufgrund teilweiser Fahrbahnsperrungen für tägliches Verkehrschaos sorgen, ist langsam absehbar – werden in den kommenden Wochen jedoch nicht gänzlich abgeschlossen sein.

„Der zweite Bauabschnitt soll voraussichtlich am 24. Oktober fertig sein“, erklärt Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebs StraßenNRW, der in die Werdohler Rathausbrücke investiert.

Die Arbeiten auf der Brücke seien damit vorerst zu Ende; es fehlen jedoch noch Verkehrsinseln und die neue Ampelanlage, die im Zuge der Sanierungsarbeiten installiert wird. „Einige der Verkehrsinseln wird man vielleicht schon während der laufenden Bauarbeiten anbringen können“, sagt Overmeyer und ergänzt: „Die Ampelanlage kann aber erst nach den Arbeiten installiert werden – also nach dem 24. Oktober.“

Wer derzeit über die Werdohler Rathausbrücke fahren möchte, muss mit oft langen Wartezeiten rechnen. Vor den Ampelanlagen und an den Kreuzungen staut sich der Verkehr.

Da für die Anlage eine andere Verkabelung als die vorhandene benötigt werde, müssten sogenannte Leerrohre gezogen werden, die der Installation elektrischer Leitungen dienen. Dazu wird es wieder eine Sperrung beider Straßenabschnitte auf der Brücke geben. Die Installation der Ampelanlage werde etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen.

„Wann die Arbeiten genau beginnen werden, wissen wir allerdings noch nicht“, sagt Overmeyer. Auch unter der Brücke gibt es noch einiges zu tun: „Unter anderem müssen noch die Balken betoniert werden.“

Um die Tragkraft der Brücke zu erhöhen, wird diese rückseitig auf der Rathausseite verankert – außerdem werden die 22 vorhandenen Elastomer-Lager, dicke Hartgummiplatten mit Stahleinlagen, ausgetauscht (wir berichteten). Die Baumaßnahmen unterhalb der Brücke hätten allerdings keinen Einfluss mehr auf den Verkehr, betont Overmeyer.

Umleitung durchs Versetal nötig

Der Sanierungs-Beginn eines von Schlaglöchern übersäten Abschnitts auf dem Höhenweg hängt außerdem von der Fertigstellung der Arbeiten an der Rathausbrücke ab – denn für die Dauer der Sanierung wird eine zeitweise Vollsperrung der L 655 zwischen Hölzerne Klinke und Dösseln nötig sein. Der Verkehr müsste dann über die Bundesstraße 229 durch das Versetal umgeleitet werden.

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