Baustelle Brüninghaus-Platz verläuft nach Plan

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Neben dem WK sind die Bauarbeiter derzeit damit beschäftigt, die Bausubstanz der Tiefgarage zu überprüfen.

Werdohl - „Bis jetzt läuft alles nach Plan“, sagt Volker Finger vom Planungsbüro Finger und Partner aus Sundern. Als Bauleiter hat er sämtliche Vorgänge am Brüninghaus-Platz im Blick. Momentan stehe die Stadtspange, die Verbindung zwischen Brüninghaus-Platz und Lenne, inklusive Lennestrand im Fokus.

Vier Mitarbeiter der Neuenrader Baufirma Ossenberg sind derzeit auf der Baustelle zu Gange. Während der ersten vier Wochen stehen vorbereitende Arbeiten an, erklärt Finger. Diese finden unter der Erde statt. So werden auf dem Goethe-Parkplatz Schutzrohre verlegt. Später sollen darin verschiedene Leitungen, die aufgrund der Umgestaltung verlegt werden müssen, untergebracht werden. Zudem müssten sich die Arbeiter um die Infrastruktur der Stadtspange kümmern, also Beleuchtung und Stromversorgung sicherstellen.

Auch neben dem WK sind die Bagger bereits im Einsatz. Dort gehe es um die Tiefgarage. Ein Teil der Garage soll für die Umbauten freigelegt werden. Unter Leitung des Architekten, Norbert Schütz aus Sundern, werde die Substanz der Tiefgarage geprüft. Im Vorfeld war bereits festgestellt worden, dass die Baumaßnahmen wie geplant durchgeführt werden können. Bevor es richtig los gehe, erfolge eine letzte Prüfung. Mit Problemen rechne Finger nicht: „Bislang haben wir noch keine Besonderheiten entdeckt.“ Ab der kommenden Woche rücken mehr Bauarbeiter an. Zwei Kolonnen mit mindestens drei Arbeitern der Firma Ossenberg kümmern sich weiterhin um die Vorbereitungsarbeiten. Darüber hinaus sollen auch die Arbeiten für den ersten Teil der Bushaltestelle „Werdohl-Kirche“ an der Freiheitstraße beginnen. „Momentan befinden sich noch zwei Haltestellen gegenüber. Die Stelle in Fahrtrichtung Plettenberg wird versetzt“, erklärt Finger. Sie soll an anderer Stelle barrierefrei gebaut werden. Die Haltestelle in Richtung Fußgängerzone bliebe indes am selben Standort, würde aber später mit dem Brüninghaus-Platz ebenfalls barrierefrei errichtet.

Separat von der Baustelle am Brüninghaus-Platz sollen irgendwann auch die Arbeiten für den Brunnen beginnen. „Ziel ist, in acht Wochen damit anzufangen“, sagt Finger. Für den Brunnen müsste zunächst unterirdisch ein großes Betonbauwerk für die Technik des Brüninghaus-Platzes und für die Technik des Brunnens eingebaut werden.

Während der ersten Bauphase würde versucht, beide Eingänge des WK benutzbar zu lassen. Jede Woche gebe es eine Baubesprechung. Daran nähmen etwa zehn Personen teil. „Wir haben alle mit ins Boot geholt: Stadtwerke, Enervie, Ruhrverband, Telekom, Unitymedia und Stadtverwaltung. Es sollen alle berücksichtigt werden“, sagt Finger. Er zeigt sich optimistisch: „Bisher spricht nichts gegen eine zeitgerechte und finanzgerechte Umsetzung der Maßnahme.“

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