Nordheller Weg am Wochenende komplett gesperrt

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Straßenbaumeister Torsten Randhahn (re.) setzt mit einem Mitarbeiter einen der so genannten „schwimmenden Schächte“ in die neue Fahrbahn

Werdohl - Eine Wochenendbaustelle beeinträchtigte den Verkehr rund um den Nordheller Weg bis Montag in die frühen Morgenstunden. Nun hat die Straße einen neuen Fahrbahnbelag.

Am Freitagabend begann die Firma GS Straßenbau aus Dülmen, den alten Nordheller Weg abzufräsen. Alsbald brachte sie die neue Tragschicht aus grobem Asphalt auf. Am Samstagmittag waren bereits beide Spuren sowie im unteren Bereich an der Kreuzung auch die Abbiegespur mit der zweiten Schicht, der etwas feiner gekörnten Bindeschicht, bedeckt. Der Straßenfertiger brachte die Schichten flächig auf.

Jeweils danach machte sich ein Subunternehmer, Firma Pogorzalski-Bau aus Balve, daran, die Kanalschächte wieder freizulegen. Mittels Felsmeißel an einem kleinen Bagger stemmten sie den Asphalt an zuvor markierter Stelle wieder auf. „Wir bauen auf dem kompletten Stück neue, schwimmende Schächte ein“, erklärte Torsten Randhahn, Straßenbaumeister bei GS.

 Der Straßenfertiger könne bei der letzten Schicht, der Deckschicht, mit dem 160 Grad Celsius heißen Asphalt über die Schachtabdeckungen fahren. Anschließend zögen die Männer die Abdeckungen mit Haken hoch, so dass sie ebenmäßig mit der Oberfläche in der Straße lägen.

 Die Baustelle führte dazu, dass Anwohner des Rodt diesen nur über die Bergstraße in Versevörde oder den Höhenweg Richtung Lüdenscheid verlassen konnten. Dieser Weg war nur am Wochenende kurzzeitig frei.

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