Baustart am Brüninghaus-Platz in zwei Wochen

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An dieser Stelle geht es Montag in zwei Wochen los: Die Firma Ossenberg soll auftragsgemäß zunächst mit dem Bau der Lennespange beginnen.

Werdohl - Bürgermeisterin Silvia Vossloh hat alle Anlieger des Brüninghaus-Platzes angeschrieben und mitgeteilt, dass die Arbeiten in zwei Wochen beginnen. Sie schreibt: „Die Baumaßnahme wird den letzten Erkenntnissen nach ab dem 27. Juli beginnen.“

Der Umbau wird zuerst die Verbindung zwischen Brüninghaus-Platz und Goethestraße betreffen. Der Durchgang zwischen WK und Apotheke wird deshalb gesperrt. Stadtplaner Stefan Groß sagte auf Anfrage, dass dort zuerst ein Teil der Tiefgarage freigelegt werden müsse. Gleichzeitig werde die Stadtspange genannte Verbindung zwischen Lenne und Goethestraße umgebaut. Im Bereich der Goethestraße, der Lennepromenade und der Straße Altes Dorf kann es deshalb zu Behinderungen kommen. Die Goethestraße muss aber keinesfalls gesperrt werden, auch das Alte Dorf bleibt weitgehend frei.

Parallel dazu werde die Bushaltestelle „Werdohl-Kirche“ in Fahrtrichtung Plettenberg umgebaut. Dort kann es zu einer geänderten Verkehrsführung sowie ungewohnten Fahrwegen der Busse kommen.

Geplant ist, danach mit dem Umbau des Brüninghaus-Platzes sowie der Bushaltestelle „Werdohl-Kirche“ in Fahrtrichtung Innenstadt zu beginnen. Es sei jedoch auch nicht auszuschließen, dass bautechnisch oder arbeitsplanmäßig Arbeiten in diesen Bereichen vorgezogen werden müssen.

Während der gesamten Bauzeit kann es im gesamten Bereich des Brüninghaus-Platzes zu Beeinträchtigungen kommen. Voßloh: „Ich bitte Sie um Verständnis und hoffe, dass die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich bleiben. Freuen wir uns gemeinsam auf ein neues Stadtforum nach Abschluss der Arbeiten.“

Der Baubeginn am 27. Juli wird nach Angaben von Stadtplaner Stefan Groß kaum spektakulär verlaufen. Zunächst werde die Neuenrader Baufirma Ossenberg die Baustelle einrichten, Absperrungen aufstellen und ein Baubüro einrichten. Mitte der Woche werde dann mit den ersten „richtigen“ Baumaßnahmen begonnen.

Das Auftragsvolumen für Ossenberg liegt insgesamt bei zwei Millionen Euro. Allerdings stammt das Geld aus verschiedenen Töpfen: Der neue Brüninghaus-Platz und die Stadtspange werden aus Mitteln des Stadtumbau West finanziert. Für die Umgestaltung der Bushaltestellen gibt es eine Zuwendung des Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL).

Gebaut wird nach dem von der Stadt leicht veränderten Wettbewerbs-Entwurf der Berliner Architekten Geskes und Hack. Die Bauleitung übernimmt aber das Planungsbüro Finger aus Sundern.

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