Baukloh-Brücke mit kleinem Fest eingeweiht

+
Dr. Jürgen Etzler begrüßte Bürgermeisterin Silvia Voßloh und den Plettenberger Bürgermeister Müller, auch Alt-Bürgermeister Siegfried Griebsch und seine Frau Monika (l.) waren gekommen.

Werdohl - Mit einem munteren Volksfest in lauschiger Umgebung wurde Freitagnachmittag die Baukloh-Brücke zwischen dem Werdohler Kettling und Plettenberg-Teindeln eingeweiht. Gutsherr Dr. Jürgen Etzler hatte die öffentliche Brücke, die von der B 236 auf sein Grundstück führt, als Grenze zwischen dem kurkölnischen und dem märkischen Sauerland bezeichnet.

Von Volker Heyn

Als einzige offizielle Vertreter hatte Dr. Etzler die Werdohler Bürgermeisterin Silvia Voßloh und den Plettenberger Bürgermeister Klaus Müller eingeladen.

Die beiden dirigierte Etzler nach seiner markigen Rede auf die Brücke, bot ihnen einen Schnaps an und ließ Voßloh mit einer Schere ein rot-weißes Absperrband durchschneiden. Das war auch schon der komplette offizielle Teil, danach wurde weiterhin an auf dem Weg zum Gutshof stehenden Tischen gefeiert.

Zahlreiche Gäste vor allem der älteren Jahrgänge waren gestern Nachmittag gekommen, um an diesem netten Fest teilzunehmen.

Dr. Etzler sprach davon, dass er seit 65 Jahren Radfahrer sei, sich vor kurzem aber bei einem Sturz vom Rad ein paar Knochenbrüche zugezogen habe. „Mit Hilfe von E macht Radfahren in den Bergen auch im Alter Spaß“, meinte er launig.

Der Radweg zwischen Werdohl und Plettenberg sei wegweisend, sagte er, nach zehn Jahren Planungszeit werde die Brücke jetzt schon gut von Radfahrern und Wanderern angenommen. Er dankte allen Politikern und Behörden, die sich für die Brücke eingesetzt hätten.

„Die Brücke ist für uns Bürger gebaut“, rief Etzler ins Mikro: „Es ist eure Brücke, von Steuergeldern bezahlt!“ Weil es eine öffentliche Brücke zu seinem Grund und Boden sei, habe er alle zu Umtrunk und Musik eingeladen.

Das Gut Bockeloh sei im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt. Etzler berichtete ausführlich über die Entwicklung des Hofes, den die Familie Etzler bewirtschaftet. Den Grünstreifen zwischen Werdohl und Plettenberg wolle man weiter pflegen, damit Radfahrer und Wanderer ihre Freude daran hätten.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare