Brüninghaus-Platz: Nach Ostern wird es eng

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Die Bereiche, die Fußgänger auf dem Brüninghausplatz nutzen können, werden nach Ostern noch schmaler.

Werdohl - Nach Ostern wird es für Fußgänger noch enger auf dem Brüninghaus-Platz. Das hat Stadtplaner Stefan Groß angekündigt, als er im Gespräch mit der Redaktion die nächsten Schritte der großen Baumaßnahme im Herzen Werdohls erläuterte.

In einem ersten Schritt soll ab Dienstag an der Nordseite des Brüninghaus-Platzes der Bereich, den Passanten jetzt noch begehen können, von etwa vier auf nur noch zwei Meter Breite reduziert werden. Das sei notwendig, weil in diesem Bereich neue Versorgungsleitungen von Telekom, Unitymedia und Enervie verlegt werden müssten, erklärte Stefan Groß. Für die dort ansässigen Geschäfte habe das natürlich Einschränkungen zur Folge, die Inhaber seien aber darüber bereits informiert worden. „Das Blumengeschäft muss beispielsweise seine Auslagen reduzieren oder in den überdachten Bereich verlegen“, nannte Groß ein Beispiel. Etwa zwei Wochen seien für diese Arbeiten an der Nordseite des Platzes eingeplant.

Ab dem 11. April sei dann vorgesehen, weitere Versorgungsleitungen und Leerrohre auf dem Brüninghaus-Platz zu verlegen, die für die Beleuchtung und die weitere Infrastruktur des Platzes in der Stadtmitte notwendig seien. Davon seien die Fußgängerbereiche jedoch unberührt, teilte der Stadtplaner weiter mit. Wenig später, etwa ab Mitte April, würden dann aber auch die anderen drei Seiten des Brüninghaus-Platzes in die Bauarbeiten einbezogen. „Einige Geschäfte werden dann nur über so genannte Baustellenbrücken erreichbar sein, die Passanten müssen dann auch über Schotterflächen gehen“, kündigte Stefan Groß an. Diese Beeinträchtigung könne dann bis in den Herbst hinein andauern. Dann soll der neue Brüninghaus-Platz endlich fertig sein.

Schon in den nächsten Tagen werden die Reparaturarbeiten an der Ecke zur Freiheitstraße abgeschlossen sein. Dort wird das Verbund-steinpflaster des Gehweges vor dem Outlet-Store und dem Eiscafé neu verlegt. „Damit verschwinden dann auch die Dellen“, sagte Stefan Groß mit Blick auf die Absenkungen, in denen sich Regenwasser sammeln konnte.

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