Bäume erinnern ans Schuljubiläum der St. Michael-Grundschule

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Revierförster Kevin Hauser erklärte den Kindern , wie junge Buchen fachmännisch eingepflanzt werden. Die hatten viel Spaß, merkten aber auch, wie anstrengend diese Tätigkeit ist.

Werdohl -  Eine besondere Aktion startete jetzt zum Abschluss des Jubiläumsjahres der St. Michael-Grundschule: Jeder der 204 Schülerinnen und Schüler pflanzt einen Baum zur Erinnerung an das 150-jährige Bestehen der Schule.

„Ursprünglich sollten es 150 Bäume sein, aber da wir mehr Schüler haben, sind es eben auch mehr Bäume“, erzählte Martin Hempel vom Förderverein der Schule. Gestern haben zunächst die Dritt- und Viertklässler damit begonnen, junge Buchen oberhalb des Friedhofes an der Landwehr zu pflanzen.

Kinder setzen Jungbäume ein

Wie das ein Fachmann macht, erklärte den Kindern Revierförster Kevin Hauser. Unter seiner Anleitung und mit Unterstützung von Eltern und Fördervereinsmitgliedern hoben die Mädchen und Jungen Löcher aus, setzten die Jungbäume behutsam ein und verfüllten das Pflanzloch vorsichtig mit Erde. Die Firma Ossenberg hatte leihweise 20 handliche Spitzhacken zur Verfügung gestellt, für Spaten sorgten die Eltern.

Spaß hatten die Kinder, die in Zweierteams arbeiteten, dabei sichtlich – obwohl die körperlich anstrengende Arbeit nicht allen leicht von der Hand ging. Erschwerend kam hinzu, dass das Pflanzgelände an einem Hang liegt.

„Auf dieser Fläche hat Kyrill seine Spuren hinterlassen. Inzwischen haben sich schon Fichten selbst gesät. Aber da hier die Stadt einen Mischwald geplant hatte und mit Laubbäumen aufforsten wollte, pflanzen wir jetzt Buchen“, berichtete Hempel. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, die diese Gemeinschaftsaktion der Schule, des Fördervereins, der Stadt Werdohl und des Revierförsters ermöglichen.

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