Awo: Melanie Arndt löst Kata Golenko ab

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Renate Drewke (Vorsitzende der Awo Hagen/Märkischer Kreis (l.), Teamleiter Meinolf Remmert und Geschäftsführerin Birgit Buchholz (r.) freuen sich über Neuzugang Melanie Arndt.

Werdohl -  Nachdem Melanie Arndt drei Jahre lang in Hagen im Bereich Berufseinsteigerbegleitung tätig war, ist sie jetzt als Nachfolgerin von Kata Golenko in Werdohl und Plettenberg für den Jugendmigrationsdienst (JMD) der Awo im Einsatz.

Gemeinsam mit ihrem in Lüdenscheid ansässigen Kollegen, Alen Piric, ist Arndt Ansprechpartner für den Südkreis. Feste Standorte gibt es in Werdohl, Lüdenscheid und Plettenberg. „Weil dort der größte Anteil an Jugendlichen mit Migrationshintergrund lebt“, erklärt Arndt.

Zielgruppe des JMD seien Jugendliche und junge Menschen von zwölf bis 27 Jahren. Auch junge Familien seien willkommen. Arndt begleite ihre Klienten während des Besuchs eines Integrationskurses und biete Kursreihen zum Thema Sprache und Integration an.

Wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit sei aber auch die Einzelfallberatung. Diese könne über einen Zeitraum von 18 Monaten erfolgen. Im Mittelpunkt stehen dabei oft schulische Fragen oder die Lebensgestaltung durch Ausbildung und Beruf. Aber auch wenn es um Antragstellungen oder die Übersetzung von Zeugnissen gehe, sei Arndt die richtige Ansprechpartnerin.

Manchmal seien die jungen Menschen etwas skeptisch, weiß Arndt. Durch eine lockere Atmosphäre und eine Aufwärmphase werde das Eis aber meist schnell gebrochen. „Alles worüber wir reden wird vertraulich behandelt“, betont Arndt. Denn: „Wir sind keine Ordnungsbehörde. Der Dienst ist freiwillig“, betont Meinholf Remmert, Teamleiter des Bereichs Migration der Awo.

Melanie Arndt berät montags von 9 bis 15 Uhr und donnerstags von 12 bis 16 Uhr im Sozialen Beratungszentrum an der Schulstraße 2. Wenn die Klienten nur abends oder samstags könnten, vergebe sie auch solche Termine. „Das unterscheidet uns von Ämtern. Es ist wichtig, dass wir uns nach den Bedürfnissen der Menschen richten. Bürozeiten sind dafür nicht passend. Wir sind frei und flexibel“, sagt Remmert.

Hilfreich bei Fragen rund um das Thema Migration ist auch der neue Flyer der Awo. Dieser soll einerseits zeigen, warum Flüchtlinge ihre Heimat verlassen. Andererseits soll er als Orientierungshilfe und Wegbegleiter dienen. Unternehmen und Vereine, die den Flyer bei sich auslegen wollen, können sich bei Melanie Arndt unter Tel. 0 23 92 / 8 06 10 40 melden. - jape

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