Antragsteller stehen hinter Bürgerbegehren

Westpark: „Wir machen definitiv weiter“

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Werdohl - Die drei Antragsteller des Bürgerbegehrens zum geplanten Werdohler Westpark, Heide Schöneberg, Andre Steckhan und Dieter Benninghaus, werden mit ihrem Vorhaben definitiv weitermachen. Das teilte der ernannte Sprecher der Gruppe, Andre Steckhan, am Freitag auf Nachfrage mit: „Wir stehen alle drei dahinter.“

Im Hauptausschuss am vergangenen Montag hatten die Vertreter der Stadtverwaltung erklärt, dass aus ihrer Sicht ein Bürgerbegehren gegen den Westpark nicht mehr zulässig sei. Eine rechtssichere Überprüfung stehe aber noch aus.

In einem Gespräch am Donnerstag hatten die Antragsteller dann jedoch entschieden, dass sie sich die Sache „nicht madig reden lassen“ wollen und mit einem Rechtsbeistand und vielen Unterstützern gemeinsam entschieden, dass es weitergeht. Wenn am Ende die rechtssichere Überprüfung ergebe, dass das Bürgerbegehren nicht zulässig sei, sei das okay, so Steckhan. Aber man wolle es versuchen.

Mit dem Bürgerbegehren wollten die Antragsteller in erster Linie nicht den Westpark verhindern, sondern forderten lediglich, dass die Bürger demokratisch über einen mögliche Bau des Westparks abstimmen können. Wenn diese Entscheidung dann zugunsten des Westparks fallen würde, werde man das akzeptieren, so Steckhan weiter.

Ein Westpark sei zwar sicherlich schön und förderlich für den Tourismus, doch es spricht laut Steckhan auch vieles gegen den Bau des Westparks. Es gehe schließlich um viele Steuergelder. Und er sei der Meinung, dass sich die Stadt eher um bestehende Dinge kümmern solle, statt Neues zu bauen. Und so wolle er verhindern – gemeinsam mit Schöneberg, Benninghaus und unzähligen Unterstützern –, „Steuergelder im Park zu versenken“.

Derzeit warten die drei Antragsteller noch auf die Kostenaufstellung der Stadt. Sobald diese da ist, werden Steckhan und Co. beginnen, die erforderlichen 1200 Unterschriften zu sammeln. Wie lange sie dafür Zeit haben, sei noch unklar. Steckhan zeigte sich allerdings zuversichtlich, dass sie die 1200 Unterschriften erreichen werden – „mindestens“.

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