Ahe-Hammer kann am Sonntag besichtigt werden

Ahe-Hammer kann am Sonntag besichtigt werden

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Die Hämmer können nur besichtigt werden, die Wasserkraft fehlt derzeit für eine Vorführung.

Werdohl - Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ öffnet die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, acht der zwölf Stiftungs-Standorte in NRW. Eines der Denkmäler ist der Ahe-Hammer im Ahetal in Herscheid im Grenzgebiet zu Werdohl.

„Seit nunmehr 20 Jahren kümmern wir uns um die Belange der Industriedenkmalpflege. Daher passt es sehr gut, dass in diesem Jahr der bundesweite Fokus auf dem industriellen Erbe liegt“, sagt Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die Denkmale der Technik und Industrie an zwölf Standorten in NRW in ihrer Obhut hat.

Am kommenden Sonntag öffnet die Industriedenkmalstiftung so viele ihrer Denkmalstandorte wie noch nie am Tag des offenen Denkmals für die Öffentlichkeit. Neben einigen Denkmalen, die bereits durch Führungen oder Veranstaltungen zugänglich sind, können in diesem Jahr auch solche Standorte besichtigt werden, die bisher noch nicht permanent zugänglich sind und eher im Verborgenen liegen.

Gemeinsam mit Vereinen und ehrenamtlichen Helfern vor Ort öffnen am Sonntag acht Denkmalstandorte der Stiftung in sieben Städten ihre Türen: Die Kokerei Hansa und die Zeche Gneisenau in Dortmund, die Zeche Radbod in Hamm, die Zeche Fürst Leopold in Dorsten, die Zeche Prosper II in Bottrop, die Zeche Consolidation in Gelsenkirchen, die Zeche Sterkrade in Oberhausen und der Ahe-Hammer in Herscheid.

An allen Standorten werden industriehistorische Führungen angeboten, Mitarbeiter der Stiftung und ehrenamtliche Akteure berichten über ihre Arbeit und freuen sich auf jede Menge interessierte Besucherinnen und Besucher.

Der Ahe-Hammer ist am Tag des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr geöffnet. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Osemunddenkmal Ahe-Hammer Herscheid/Werdohl“ hat die Industriedenkmalstiftung ein vielfältiges Rahmenprogramm gestaltet. Mitarbeiter der Industriedenkmalstiftung bieten kontinuierlich Kurzführungen zum Denkmal an. Das Innere des Hammergebäudes wird durch eine Licht- und Toninszenierung bespielt, auf dem Außengelände sorgt ein Pianospieler für eine entspannte Atmosphäre. Die kleinen Gäste können die Technik des ehemaligen Hammerwerks im Rahmen einer Kindermalaktion kennenlernen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Das Gebäude des Ahe-Hammers ist gut zugänglich, wegen der Sanierungsarbeiten am Teich ist keine technische Vorführung möglich.

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