Werdohler Malteser knacken die 1000er-Marke bei Erste-Hilfe-Kursen

+
Die Helfer Silvia Krawietz, Martina Henrich, Renate Houdek, Marlene Brans, Yvonne Beyer, Hans-Jürgen Krawietz sowie Jens Henrich und Dirk Schweizer (hinten) freuen sich über den Ausbildungs-Rekord.

Werdohl - Besonders stolz zeigte sich Hans-Jürgen Krawietz, Ortsbeauftragter der Malteser, während seines Jahresrückblicks im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Sonntag mit Blick auf den Bereich der Breitenausbildung.

Konnten die Ausbilder der Malteser im Jahr 2014 circa 950 Personen fit in Erster Hilfe machen, habe man im vergangenen Jahr mit 1040 Ausbildungen erstmals die 1000er-Marke geknackt. Derzeit stünden in Werdohl acht Ausbilder zur Verfügung, denen Krawietz kürzlich ein eigenes Fahrzeug für die Breitenausbildung zur Verfügung gestellt habe.

Ein Zugewinn von 350 Fördermitgliedern bildete nach einer Mitgliederwerbung die finanzielle Grundlage zur Anschaffung, berichtete der Ortsbeauftragte. Im Auftrag der Diözesanleitung ernannte er den Lehrrettungsassistenten Jens Henrich zum neuen Leiter der Ausbildung. Er löst Helga Dörk ab und soll in Zukunft die zahlreichen Anfragen nach Erste-Hilfe-Kursen bearbeiten und die Kurse koordinieren.

Zuvor hatten die 15 der derzeit 35 aktiven Mitglieder der Werdohler Malteser, die am Sonntag der Einladung ins Malteser-Haus in Eveking gefolgt waren, die Helfervertreter für den Ortsführungskreis und die Kassenprüfer gewählt. Geschäftsführer Marc Schuler berichtete den Anwesenden von guten finanziellen Ergebnisse und einem überaus arbeitsreichen Jahr 2015. Er erinnerte an die zahlreichen Einsätze – auch über den Märkischen Kreis hinaus.

Ein Höhepunkt und eine besondere Herausforderung für die Helfer war neben den großen Kocheinsätzen – zum Beispiel beim Vivawest-Marathon in Gelsenkirchen – auch eine Großübung der Rettungskräfte des Märkischen Kreises an der Balver Höhle (350 Portionen), das autofreie Volmetal (200 Portionen) und der Tag der Rettungskräfte in Werdohl.

Die Betreuung und spätere Übernahme von zwei Flüchtlingsunterkünften in Lüdenscheid und Halver fand im Jahresbericht besondere Erwähnung. Was ursprünglich für die Helfer des Malteser Katastrophenschutzes als kurzfristige Unterstützung der Mitarbeiter der Kreisverwaltung begann, fand seine Fortsetzung in der kompletten personellen Übernahme der beiden Notunterkünfte durch die Malteser am Lüdenscheider Raithelplatz und der Susannenhöhe in Halver. „Mehr als 60 hauptamtliche Mitarbeiter kümmerten sich über einen Zeitraum von circa sechs Monaten um mehr als 400 Flüchtlinge“, hieß es im Bericht.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare