Zwei wie Pech und Schwefel

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Schulsachbearbeiterin Monika Arens und Hausmeister Pasquale Lategano.

Neuenrade - „Wir sind wie Pech und Schwefel“, beschreibt Pasquale Lategano, Hausmeister der Hönnequell-Schule, die Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Dirk Kossen.

Ein solcher Teamgeist sei bei dieser umfangreichen Aufgabe auch nötig – die Hausmeister betreuen nicht nur die Hönnequell-Schule, unter anderem fallen auch die Mensa, die Turnhallen und die Bücherei in ihren Zuständigkeitsbereich. „Das ist für zwei Personen sehr viel Arbeit“, bemerkt Lategano. Während der Sommerferien hatten beide alle Hände voll zu tun. Nachdem der Betrieb der Hauptschule beendet wurde, sollte der gesamte Trakt der nun ehemaligen Hauptschule komplett renoviert werden.

„Das ist ganz toll fertig geworden. Mit viel harter Arbeit haben sie in den ganzen Ferien, teilweise auch an den Wochenenden, dafür gesorgt, dass die Schule auf den aktuellsten Stand gebracht wurde“, zieht Schulsachbearbeiterin Monika Arens Bilanz. Die Wände wurden in einem Grün-Ton gestrichen und die Böden neu verlegt, außerdem gibt es neue Tafeln, Tische und Stühle. „Mit einem gewissen Stolz kann man sagen, dass das Großprojekt gelungen ist“, sagt Arens. Einige Kleinigkeiten seien laut Lategano noch zu tun. „Das sind aber unter anderem nur ein paar Schilder an den Türen.“ Die neuen Möbel wurden für das gesamte Schulgebäude angeschafft, um die Gestaltungsmöglichkeiten flexibel zu halten.

Auch im Verwaltungstrakt, wie zum Beispiel im Lehrerzimmer, gibt es neue Tische und Stühle, die allen ausreichend Platz bieten. Beide Hausmeister versuchen so viel sie können selbst zu machen. „Sie vergeben nur so wenig Arbeit wie möglich nach außen“, betont Arens. So werden zum Beispiel die neuen Tafeln an den Längsseiten der Klassenräume behelfsmäßig selbst aufgehängt. Auch den Garten hinter der Schule haben sie komplett selbst erneuert. „Das war Schwerstarbeit. Die Boden-Platten mussten von Moos befreit, Büsche entfernt und Bäume beschnitten werden. Jetzt sieht das schon Parkähnlich aus“, sagt Arens.

Der Kontakt von Lategano und Kossen zu den Schülern sei sehr gut: „Die Wertschätzung ist auf jeden Fall da. Es wäre traurig, wenn die neu gemachten Wände gleich wieder beschmiert werden würden. Früher war das noch eine Katastrophe, aber in den vergangenen sechs Jahren hat sich das sehr verbessert“, sagt Lategano. Man müsse im Gespräch mit den Schülern einfach den richtigen Ton finden, der ihm durch seine Arbeit als Fußballtrainer bereits geläufig ist. In den kommenden Herbstferien wartet nun der nächste größere Arbeitseinsatz auf Lategano und Kossen: Die Physik- und Chemieräume sollen komplett erneuert werden. Die Strom- und Gasversorgung für Experimente soll dann aus der Decke, statt wie bisher, aus den fest montierten Tischen kommen. „So können wir auch diese Räume viel flexibler gestalten“, sagt Arens. Insgesamt werden die Räume auf den modernsten Stand gebracht. Lategano ist froh, diese Arbeit mit einem Kollegen bestreiten zu können: „Zu zweit geht einfach alles besser.“

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