Zweckverband Homert aufgelöst / Übergang

„Wie die Taufe eines neuen Babys“

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Detlef Lins, Geschäftsführer des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge, präsentierte den Park.

Neuenrade - Ein letztes Mal waren sie zusammengekommen: die Mitglieder des Zweckverbandes Naturpark Homert. Wie 2015 beschlossen, geht  der Verband in den 2015 gegründeten Naturpark Sauerland-Rothaargebirge über.

Der Geschäftsführer des neuen Parkes, Detlef Lins, war ebenfalls zur Sitzung im Hotel Wilhelmshöhe erschienen und sprach zu den Zielen des Naturparks und dem Übergangsprozess nach der Auflösung des Naturparks Homert. 

Jahresbilanzen 2014 und 2015

Klaus Schulte, Vorsitzender der Verbandsversammlung, hatte die Sitzung eröffnet. Nach den Anfangsregularien präsentierte dann Petra Mengeringhausen, die scheidende Geschäftsführerin des Naturparks Homert, die Jahresbilanzen von 2014 und 2015. So konnte im Jahr 2014 ein Jahresüberschuss von über 3 360 Euro erwirtschaftet werden. 

Im darauffolgenden Jahr belief sich der Jahresüberschuss auf stolze 11 719 Euro, wie die Geschäftsführerin weiter berichtete. Das liege vor allem daran, dass im vergangenen Jahr bereits viele Ausgaben zurückgefahren wurden, um den Übergang in den Naturpark Sauerland-Rothaargebirge zu bewerkstelligen. Dazu würden beispielsweise diverse Rückbaumaßnahmen von verschiedenen Anlagen im Homert-Park gehören. 

Denn nicht das gesamte Inventar konnte an den Naturpark Sauerland-Rothaargebirge und an Kommunen sowie andere private Interessenten übertragen werden. Bevor dann Detlef Lins das Wort übernahm, richtete Verbandsvorsteher und Landrat Dr. Karl Schneider das Wort an die Versammlung. Er bedankte sich ausdrücklich bei Petra Mengeringhausen und Klaus Schulte für ihre Arbeit und ihr Engagement im Zweckverband und dankte auch den anderen Mitgliedern für ihr Mitwirken. 

"Keine Beerdigung"

„Die Arbeitsatmosphäre war immer sehr angenehm“, resümierte er. Für Verbandsvorsitzenden Schulte stand fest: „Das ist keine Beerdigung.“ Vielmehr sei der Übergang in den Naturpark Sauerland Rothaargebirge wie die Taufe eines neuen Babys. 

Zu den Zielen vom Geschäftsführers des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge, Detlef Lins, gehören vor allem die Qualitätssteigerung des Parks, die Verbesserung der Infrastruktur und auch die Wahrnehmung im Umland. 

Der Naturpark Homert habe besonders im Bezug auf die Qualität der Anlagen ein großes Defizit. In den Übernahmeplänen habe aber weniger der aktuelle Zustand sondern vielmehr das Potenzial der Region eine Rolle gespielt. Und das sei vorhanden, so der Geschäftsführer. 

Nun gehe es auch darum Fördergelder für den Park zu erhalten und Visionen zu verfolgen. So sollen auch heimische Produkte gestärkt werden. Ziel sei es die Region zum Qualitätssiegel zu machen. Dass die Arbeit der Verantwortlichen bisher Früchte trage, zeige auch die Auszeichnung zum „Naturpark.2018.Nordrhein-Westfalen.“

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