Gute Noten für Teil der Neuenrader Verwaltung 

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Im Rathaus wird effizient gearbeitet.

Neuenrade - Gute Noten bescheinigt das Gemeindeprüfungsamt der Stadt Neuenrade was das Zahlungsmanagement anbelangt. Zumindest ist die Verwaltung bei den meisten Prüfungsbereichen besser als der Landesschnitt positioniert.

 Ziel der Prüfung war es, auf Optimierungsmöglichkeiten hinzuweisen und eben gegebenenfalls Missstände zu entdecken. Geprüft wurde die Verwaltung auf Rechtmäßigkeit, Sachgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit. Vergleichsmaßstab war dabei die Arbeitsweise der rund 60 kleineren kreisangehörigen Kommunen. So kontrollierte die Prüferin, ob die Zahlungsabwicklung rechtmäßig, flott und effizient vonstatten ging und in Teilbereichen – sicher auch interessant vor dem Hintergrund der anstehenden Spardiskussionen – ging es auch um einen Stellenvergleich.

Bei der Zahlungsabwicklung ist der „Erfüllungsgrad“ sehr hoch. Es läuft alles bestens und offenbar auf Zuruf. Dennoch: Optimierungsbedarf gibt es offenbar immer –so bei der Dokumentation. Wenn die Verwaltung künftig einmal pro Jahr die Vorgänge selbst prüft, sollte vorab schriftlich die Zuständigkeit festgehalten und der Inhalt der Prüfung definiert werden. Und weil die Verwaltung auch für die Stadtwerke Zahlungen abwickelt oder für den Kreis, sollte hier schriftlich für alle Vorgänge die Zuständigkeit festgehalten werden. Zudem empfiehlt die Prüferin, dass man anhand von Kennzahlen ein Berichtswesen für das Forderungsmanagement aufbauen sollte, das die Effizienz bei Zahlungsabwicklung und Vollstreckung sichtbar macht.

Auch mit der Personalausstattung befasste sich die Prüferin der Gemeindeprüfungsanstalt. Die erscheint im Bereich der Zahlungsabwicklung mit 1,65 Stellen (üblich sind 1,37 Stellen) üppiger als der Durchschnitt der Vergleichskommunen. Das hängt aber damit zusammen, dass die Verwaltung die Zahlungsabwicklung für die Stadtwerke mit übernimmt und hier teilweise eine manuelle Zuordnung der Zahlungen nötig ist und eben eine Weiterleitung an die Stadtwerke. Dafür gibt es 25 000 Euro von den Stadtwerken, rechnet man das auf die Fallzahlen um, entspreche das rechnerisch einer halben Stelle. Und rechne man diese wiederum heraus, stehe diese Abteilung der Verwaltung bestens da. - Peter von der Beck

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