Wichtiges Grundstück im Fokus

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Der alte Sportplatz vis á vis von der Gemeinschaftsschule. Ein attraktives Großgrundstück, um dessen Verwendung sich die Politik Gedanken macht.

Neuenrade - Ein ebenes, mehr als fußballfeldgroßes Grundstück in stadtzentraler Lage mit Anbindung an eine Bundesstraße, gut erreichbar. Im Allgemeinen gelten solche Grundstücke als sogenannte Filetstücke und sind in der Regel begehrt.

 

Das Neuenrader Filetgrundstück – ein ehemaliger Sportplatz – liegt seit vielen Jahren brach und die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Neuenrade hat zur möglichen Nutzung des Grundstückes nun einen Antrag gestellt, der im nächsten Fachausschuss beraten werden soll. Dabei geht es der CDU um eine mittelfristige Nutzung des Geländes. Da möge die Verwaltung ein Konzept für die Entwicklung der Brachflächen und der umliegenden Flächen ausarbeiten. Dabei möge man die Ansiedlung eines Discounters dort in Betracht ziehen. Und selbstverständlich dürfe man nicht die eventuelle Weiterentwicklung der Hönnequellschule außer Acht lassen.

Es ist dabei kein Geheimnis, dass sich der eine oder andere Neuenrader dort einen Aldi wünscht.

Die CDU bringt die Angelegenheit dabei in einen Zusammenhang mit dem Bereich Stadtgarten im Mühlendorf. Schließlich sei mit der Entwicklung des Bereichs am Stadtgarten sowie dem dortigen neuen Quartier mit seinen Einkaufsmöglichkeiten eines klar geworden. Für diesen Innenstadtbereich müsse nach einer Steuerung des massiv gestiegenen Verkehrsaufkommens am Stadtgarten gesucht werden.

 Eine Überplanung des Geländes und eine eventuelle Ansiedlung von Einzelhandel hätte sicher Auswirkungen auf die Innenstadtentwicklung. So ist sich CDU-Fraktionschef Mark Hantelmann ziemlich sicher, dass durch den Wegfall von Aldi, Kaufkraft nach Balve und Dahle abgeflossen sei. Eine Neuansiedlung im Innenstadtbereich Neuenrades wäre da sicher vor Vorteil. Zudem könne das Gebiet eine Verbindungsstelle zum Kaufpark-Areal sein, der ja auch außerhalb liege. Gleichwohl, so ließ Mark Hantelmann durchblicken, sei es sinnvoll, hier wohl gegebenenfalls Expertenrat einzuholen. Im Vordergrund stehe auch die Maßgabe, dass die Angelegenheit nun auch in Angriff genommen werde. Im Fachausschuss gebe es dazu sicher auch noch Vorschläge.

Seitens der Verwaltung hieß es von Bauamtsleiter Marcus Henninger, dass man eben auch abwarte, was im Fachausschuss von der Politik komme. Auf jeden Fall gebe es planungsrechtlich einiges zu beachten. Es gelte dann Bebauungspläne zu ändern und auch an den Flächennutzungsplan müsse man heran. Klar ist, dass die Erschließung des Filetgrundstückes wohl über die Bahnhofstraße erfolgt. Dort hatte die Stadt sozusagen vor einiger Zeit prophylaktisch ein Haus gekauft, in welchem derzeit Flüchtlinge untergebracht sind.

-Von Peter von der Beck

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