Kirchenvorstand: Sogar ein Bürgermeister steht zur Wahl

(Symbolfoto)

Werdohl/Neuenrade -   In allen Pfarreien des Bistums Essen – also auch in St. Michael Werdohl-Neuenrade – finden an diesem Wochenende Wahlen zum Kirchenvorstand statt. Der Kirchenvorstand ist der gesetzliche Vertreter der katholischen Kirchengemeinde und verwaltet die Einrichtungen und das Vermögen der Kirchengemeinde.

Er ist für alle Angelegenheiten zuständig, die das Eigentum oder die Finanzen der Kirchengemeinde betreffen. Der Kirchenvorstand ist verantwortlich für die Aufstellung und Überwachung des Haushaltsplanes; ist Dienstgeber für alle Angestellten der Gemeinde; er vergibt und verwaltet Erbbaurechte; er sorgt für die Unterhaltung und Instandhaltung der Immobilien, trifft Entscheidungen über Angelegenheiten des Friedhofs. Er schafft die Voraussetzungen für das caritative und pastorale Engagement der Kirche vor Ort.

Der Kirchenvorstand besteht aus dem Pfarrer Pater Irenäus Wojtko als Vorsitzender und weiteren zehn gewählten Gemeindemitglieder. Das Amt des Kirchenvorstehers ist ein Ehrenamt. Das Mandat der gewählten Mitglieder dauert sechs Jahre, wobei nach drei Jahren die Hälfte der amtierenden Mitglieder ausscheidet. Für die katholische Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade heißt es, dass fünf Mitglieder neu in das Gremium gewählt werden.

Am Wochenende kandidieren neun Männer und Frauen um die fünf Ämter, darunter sogar ein richtiger Bürgermeister. Die Bewerber sind, alphabetisch vorgestellt: Georg Andratschke, Monika Ante, Wilfried Arlt, Manfred Buchta, Dieter Gierse, Norbert Lienesch, Hans-Dieter Lob, Antonius Wiesemann und Ulrike Wurm.

Der Wahlausschuss lädt alle katholischen Gemeindemitglieder zur KV-Wahl herzlich ein. Es wäre schön, so schreibt Pater Irenäus. wenn sich viele Mitglieder der Pfarrei an der Wahl beteiligen würden und damit die Verantwortung für die Zukunft der Kirchengemeinde zeigen. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Pfarrei, die am Wahltag 18 Jahre alt sind und seit einem Jahr in der Pfarrei ihren Hauptwohnsitz haben. Kandidieren konnte jeder, der das 21. Lebensjahr vollendet und seit mindestens einem Jahr den Wohnsitz in der Pfarrei hat.

Für die KV-Wahl hat die Pfarrei St. Michael zwei Wahlbezirke eingerichtet. Werdohler Christen können sowohl in St. Michael als auch in St. Petrus Canisius, aber nicht in Neuenrade wählen. Die Neuenrader Christen können nur in Neuenrade wählen.

Die Wahl im Wahlbezirk Werdohl findet am Samstag von 16.30 bis 18.30 Uhr im Wahllokal im kleinen Saal der Filialkirche St. Petrus Canisius, Kirchstraße 5 und am Sonntag von 9 bis 12.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael, Eggenpfad 17, statt,

Die Wahl im Wahlbezirk Neuenrade findet am Samstag von 18 bis 20 Uhr und am Sonntag von 7.30 bis 11.30 Uhr in der Gemeindekirche St. Mariä Heimsuchung, Bahnhofstraße 1, statt.

Den ausscheidenden Mitgliedern und ihren Stellvertretern dankt die Pfarrei für ihren ehrenamtlichen und verantwortungsvollen Einsatz für die Kirchengemeinde. Den künftigen Mitgliedern und ihren Stellvertretern, die schon am Sonntag bekannt werden, wünscht die Pfarrei alles Gute für ihre künftige Arbeit.

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