Walter Cordes offiziell in Pension geschickt

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Bürgermeister Antonius Wiesemann überreichte Walter Cordes die Entlassungsurkunde und ein Präsent.

Neuenrade - Der seit einigen Jahrzehnten als stellvertretender Baumamtsleiter tätige  Walter Cordes wurde am Freitag offiziell von Bürgermeister Antonius Wiesemann in den Ruhestand verabschiedet.

Bürgermeister Antonius Wiesemann schickte gestern offiziell einen Mitarbeiter in den Ruhestand, der wohl wie kein zweiter die Stadtverwaltung kennt: Walter Cordes. Für ihn gab es die Entlassungsurkunde und ein kleines Präsent. Der Bürgermeister hielt eine kurze Rede und hatte sich zur Vorbereitung dazu die Cordessche Personalakte durchgelesen, die tatsächlich mit einem Praktikum begann...

Wiesemann lobte jedenfalls Walter Cordes als ehrlich, korrekt, gradlinig und hilfsbereit. Viel Wissen über die Vernetzungen im Städtchen würden nun das Haus verlassen. Wiesmann sagte auch, dass Cordes in Neuenrade viel mitentschieden und auch die Stadtentwicklung so mitgeprägt habe. Lob gab es für Cordes von Bauamtsleiter Marcus Henninger, der sich beeindruckt von der Gelassenheit des Walter Cordes zeigte. Und der Bürgermeister vergaß nicht zu erwähnen, dass Cordes auch das Buch „100 Jahre Rathaus“ geschrieben habe. Der Pensionär bedankte sich, sprach auch ein paar Worte und hoffte auf einen möglichst langen Ruhestand.

Der stellvertretende Bauamtsleiter Walter Cordes begann 1967 nach seiner mittleren Reife seine Laufbahn bei der Verwaltung. In diesem halben Jahrhundert hat er jede Menge Veränderungen miterlebt. Der Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung ist nur ein Teil davon. Die Verwaltung habe sich zu besserem verändert: Früher sei es engstirniger zugegangen. Aber auch das Verhältnis Bürger-Verwaltung habe sich geändert. Der Bürger lege häufiger mal Widerspruch ein oder beschreite den Klageweg. Das alles ließ der erfahrene Verwaltungsfachmann gestern im Rahmen der Verabschiedung durchblicken.

Etliche Weggefährten hatten sich im Büro des Bürgermeisters eingefunden und schnell kamen Gespräche über früher zustande. Das reichte von Dönekes über ehemalige Amtsleiter, ehemalige Kommunalpolitiker und Bürger. Auch die Kollegen packten die eine oder andere amüsante Geschichte aus. Bei Häppchen und Sekt – wahlweise mit oder ohne Orangensaft – ließ man die Abschiedsfeier langsam ausklingen.

Von Peter von der Beck

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