Vollsperrung wegen Sanierungsarbeiten an der K27

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Aufgrund von Sanierungsarbeiten wird ein Bereich der K27 für einen Zeitraum von etwa zwei Wochen voll gesperrt.

Affeln - Wegen Sanierungsarbeiten wird der Baubereich an der K27 in Affeln für etwa zwei Wochen voll gesperrt. Es handelt sich um eine Deckenerneuerung der Straße.

Die Deckschicht der K27, zwischen dem Ortsausgang Altenaffeln und der Affelner Mühle, wird ab dem 4. April saniert – deshalb muss der Baubereich für einen Zeitraum von etwa zwei Wochen voll gesperrt werden, teilte die Regionalniederlassung des Landesbetriebes Straßenbau NRW mit, die die Sanierung in Auftragsverwaltung für den Märkischen Kreis durchführen lässt. Aufgrund der schmalen Fahrbahnbreite sei eine Vollsperrung des zu erneuernden Bereichs auf der K27 unumgänglich.

Insgesamt sei ein etwa 810 Meter langer Baubereich für die Arbeiten vorgesehen, heißt es. Es handle sich bei der Sanierung aber lediglich um die obere Deckschicht der Straße. Genauer gesagt sind es vier Zentimeter, die von der Straßendecke abgefräst und entsprechend wieder neu aufgebaut werden, berichtete Pressesprecher des Landesbetriebs Straßenbau NRW, Michael Overmeyer.

„Wenn die Straße nicht grundlegend kaputt ist, dann wird das in der Regel so angegangen. Vier Zentimeter sind auch relativ leicht zu machen.“ Darüber hinaus sei diese Maßnahmen auch kostengünstiger als eine komplette Sanierung, die auch den tieferliegenden Bereich der Straße beträfe und weitaus umständlichere Arbeiten bedeuten würde. Der Märkische Kreis investiere insgesamt 75 000 Euro in die Deckenbaumaßnahme.

Damit eine Umleitung für Autofahrer gewährleistet sei, werde die Strecke in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste, rund 700 Meter lange Bauabschnitt, umfasse den Bereich zwischen dem Ortsausgang Altenaffen und der Einmündung in die Mühlenstraße. Der zweite, etwa 110 Meter lange Abschnitt wiederum, umfasse den Bereich zwischen der Einmündung der Mühlenstraße und der Affelner Mühle.

Die Umleitungen für beide Bauabschnitte werden für Autofahrer ausgeschildert – dabei sei jedoch zu beachten, dass die Umleitungsstrecke für den zweiten Bauabschnitt wegen eines Brückenbauwerkes auf 3,5 Tonnen beschränkt ist. Eine derartige Sanierung sei immer mal wieder nötig, meist etwa alle zwölf Jahre, da es sich dabei um einen normalen Verschleiß handle, so Overmeyer. Auf diese Weise würde größeren Schäden vorgebeugt werden, damit diese nicht nach unten durchgingen.

„Es ist einfacher, wenn man früh saniert. Straßen, die sehr viel oder von schweren Fahrzeugen befahren werden, haben eine Sanierung öfter nötig.“ In diesen Fällen müsse meist auch eine weitaus aufwendigere Arbeit durchgeführt werden. Da die Schäden der K27 absehbar seien, könne davon ausgegangen werden, dass die Vollsperrung nicht über die zwei Wochen hinaus gehen wird.

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