Stöbertag für Viertklässler fällt in diesem Jahr aus

Der für die Mädchen und Jungen der Grundschule Neuenrade findet in diesem Jahr nicht statt. - Archivfoto: Weiland

Neuenrade - Lange drohten die Verantwortlichen mit dem Ausfall, nun steht es fest: Der Stöbertag für Grundschulkinder findet in diesem Jahr nicht statt. Es haben sich nicht genügend Firmen gefunden, die die rund 140 Viertklässler betreuen könnten.

Neuenrade - Lange drohten die Verantwortlichen mit dem Ausfall, nun steht es fest: Der für Grundschulkinder findet in diesem Jahr nicht statt. Es haben sich nicht genügend Firmen gefunden, die die rund 140 Viertklässler betreuen könnten.

„Die größeren Betriebe, die auch sonst immer mitgemacht haben, haben sich auch für dieses Jahr bereit erklärt, Kinder aufzunehmen“, erklärte Bürgermeister Antonius Wiesemann. Er sei sehr enttäuscht, dass der , der eigentlich am 19. Mai stattfinden sollte, nun ausfällt.

Nur etwa die Hälfte der Grundschüler hätte einen Platz in den Betrieben bekommen, so Wiesemann. Der Aufruf, in dem unsere Zeitung Anfang April noch einmal die Firmen aufgefordert hatte, sich zu beteiligen, hatte zwar noch einige zusätzliche Schnupperplätze erbracht – gereicht habe das trotzdem nicht.

Wiesemann liegt viel daran, nach neuen Lösungsansätzen zu suchen, um den in Zukunft wieder organisieren zu können, sagt er. Dazu setzt er sich nun mit dem Koordinator des s und Sozialamtsmitarbeiter Kurt Maurer zusammen. Eine Idee des Bürgermeisters ist das Aufteilen der Kinder auf jeweils zwei Termine. Ein könne dann im Frühjahr mit etwa 70 Kindern stattfinden, der andere im Herbst, schlug Wiesemann vor.

Vor allem müsse man in Erfahrung bringen, was sich die Betriebe wünschen und wer Interesse hätte, weiterhin mitzumachen. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Überlegung, ob man den Zeitrahmen auf entweder vormittags oder nachmittags verschiebt. Derzeit ist vorgesehen, dass die Kinder jeweils zwei Stunden am Vormittag und zwei Stunden am Nachmittag die Arbeitswelt kennenlernen.

Gerade das ist laut Wiesemann ein Problem: „Der ist sehr zeitintensiv und die Betriebe müssen jemanden dafür abstellen, der sich um die Kinder kümmert.“ Das könnten viele kleinere, oft Ein- bis Zwei-Mann-Betriebe, nicht leisten. Und die Mädchen und Jungen nur in große Betriebe schnuppern zu lassen, ist laut Wiesemann auch nicht gut.

„Es ist wichtig, dass der weitergeführt wird“, sagt der Bürgermeister abschließend. Eine weitere Möglichkeit sieht er darin, den Walderlebnispfad mit einzubeziehen und dort Kinder mit der Natur und den Berufen des Forstwirtes und des Gärtners vertraut zu machen. Nach den Ferien sollen dann die Planungen für das kommende Jahr beginnen.

Von Nathalie Kirsch

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