Elf Viert- und Fünftklässler starten Projekt

„Wir sind Bürgermeister“

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Bürgermeister Antonius Wiesemann stand den Kindern in seinem Büro Rede und Antwort.

Neuenrade - „Hallo, ich bin der Toni.“ Am Dienstag begrüßte Bürgermeister Antonius Wiesemann elf Kinder aus der Burgschule und der Hönnequell-Schule im Rahmen der dritten Auflage des „Wir sind Bürgermeister“-Projekts der Stadtbücherei und Zelius.

Unter der Betreuung von Bufdi Jan Riecke und der angehenden Erzieherin Lisa Bludschuhweit sowie der Leiterin der Stadtbücherei und Zelius, Sandra Horny, besprachen die Kinder zunächst die Aufgaben des Bürgermeisters, bevor sie ihn in seinem Büro besuchten. Dort befragten die Schüler Wiesemann zu allen erdenklichen Themen: „Wie viel Freizeit hast Du?“, „Was sind deine Hobbies?“, „Was machst Du den ganzen Tag als Bürgermeister?“ Wiesemann stand aufgeschlossen Rede und Antwort. So könne es durchaus sein, dass er an Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten unterwegs ist, wenn etwas Besonderes seine Anwesenheit erfordere. Auch beim Einkaufen werde er oft zum Neuenrader Geschehen befragt. „Man ist eigentlich immer Bürgermeister. Aber es macht viel Spaß.“

Im Ratsaal spielten die Kinder, verteilt auf die Posten des Bürgermeisters oder des Kämmerers, eine Abstimmung durch. „Der Bürgermeister kann nicht alleine entscheiden. Dafür gibt es die verschiedenen Parteien. In einer Abstimmung entscheidet die Mehrheit: Das ist Demokratie“, erklärte Wiesemann. In der Ratssitzung der Schüler wurde der Antrag über freies Eis abgelehnt.

In drei weiteren Terminenentwickeln die Kinder Projekte zur Verbesserung von Neuenrade, prüfen die Möglichkeiten der Finanzierung und Durchführung und stellen die Ergebnisse am 3. Mai in der Stadtbücherei vor.

Ideen dafür sind schon vorhanden, so sind die Kinder unter anderem für ein bienenfreundlicheres Neuenrade, ein U3-Spielplatz mit kleinen Spielgeräten oder ein späterer Schulbeginn um neun.

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