86 Bücher zur Verkehrserziehung

+
Vertreter der Kindergärten freuten sich über die Bücher zur Verkehrserziehung und nahmen die Exemplare für die Schulanfänger von Bürgermeister Antonius Wiesemann entgegen.

Neuenrade -  Schulanfänger lernen im Kindergarten, wie sie die Straße richtig überqueren sollen, welche Bedeutungen die Verkehrsschilder haben und wie ein Polizist den Verkehr regelt, wenn eine Ampel ausfällt. „Wie wichtig die Verkehrserziehung ist, muss man ja nicht extra erwähnen“, erklärte Bürgermeister Antonius Wiesemann.

Er überreichte jetzt 86 Bücher für die 86 Schulanfänger zur Verkehrserziehung an die Vertreter der Neuenrader Kindergärten. Die Firmen Engel, Johannes Becker Werkzeugbau, Kohlhage, Landbäckerei Schirp und die Praxis von Dr. Attila Hildebrand hatten die Bücher „Straßengeschichten mit Moritz und Luise“ gesponsert.

Es ginge auch darum, die Eltern zu sensibilisieren. Denn immerhin seien sie Vorbild. Die Erzieherinnen üben in den Kindergärten deshalb nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit den Eltern, wie man sich im Straßenverkehr zu verhalten hat. „Das Ziel ist erreicht, wenn Kinder ihre Eltern aufmerksam machen“, sind sich die Kita-Leiterinnen einig. Mit dem Buch haben einige der Erzieherinnen bereits gute Erfahrungen gemacht. Man könne gut damit arbeiten.

Der Verein für Verkehrserziehung Deutschland (VFV) bringt alle zwei Jahre eine Broschüre heraus, um für mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr zu sorgen. Die Bücher sollten hingegen jährlich an die Kindergärten verteilt werden, so Wiesemann. Er wolle sich darum kümmern, auch für das kommende Jahr Sponsoren zu gewinnen. „Das war dieses Mal kein Problem“, erklärte der Bürgermeister.

Von Nathalie Kirsch

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare