Verkäufer und Kunden sind mit dem Dienstagsmarkt auf dem Brunnenplatz zufrieden

Markt: „Die Neuenrader sind treu“

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Neuenrade - „Wir fühlen uns sehr wohl in Neuenrade und kommen immer gerne zum Dienstagsmarkt.“ Der wöchentliche Markt am Brunnenplatz ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Liebhaber frischer und regionaler Waren – auch die Verkäufer kommen gerne in die Neuenrader Altstadt.

Wenn bei strahlendem Sonnenschein Kartoffeln und Eier den Besitzer wechseln, dann ist in Neuenrade Wochenmarkt. Landwirt Hans-Joachim Redix aus Holzwickede, Produzent und Verkäufer der Kartoffeln und Eier, kommt gerne einmal in der Woche auf den Brunnenplatz. „Im Moment läuft es. Wir haben hier auch einige Stammkunden. Die Neuenrader sind ein treues Volk“, berichtet Redix, der auch Honig in seinem Sortiment führt. Auch Fischhändler Joachim Brinker aus Plettenberg, der regelmäßig mit dem „Fischhans“ in die Altstadt kommt, ist zufrieden: „Es läuft eigentlich ganz gut. Die Quote der Kunden, gerade in so einer kleinen Stadt, ist schon recht ordentlich.“ Auch im Vergleich mit größeren Städten kann Neuenrade mithalten: „Ich verkaufe auch in Siegen und ich muss ganz ehrlich sagen: Dort läuft es nur halb so gut wie hier“, stellt Brinker fest.

Auch für die Neuenrader Kunden selbst ist Brinker voll des Lobes: „Die kommen her, weil sie auch etwas kaufen möchten. Auf anderen Märkten wird oft gerne nur gebummelt. Das sind dann die berühmten See-Leute“, scherzt der Fischhändler.

Wie Redix und Brinker können auch Obst- und Gemüsehändler Münür Yildiz aus Lüdenscheid und Bäcker Michael Rittmeier aus Schmallenberg nicht klagen. „Im großen und ganzen bin ich zufrieden. Natürlich könnten immer noch mehr Kunden kommen“, wiegt Rittmeier ab. „Besonders für einen Dienstagsmarkt kann sich dieser Markt sehen lassen“, sagt Brinker und fügt hinzu: „Natürlich kommen an einem Samstag mehr Leute, weil sie dann mehr Zeit haben, und der beste Tag, um Fisch zu verkaufen, ist Freitag. Aber in Neuenrade läuft es eben auch am Dienstag vergleichsweise gut.“

Manfred Schmidtpeter ist Stammkunde auf dem Markt. „Hier gibt es vernünftige Kartoffeln und frische Eier. Bei denen aus dem Supermarkt weiß man ja nicht wirklich, wie alt die sind. “, berichtet Schmidtpeter. „Obwohl es preislich nicht mehr so große Unterschiede im Vergleich mit Supermärkten gibt“, gibt er zu Bedenken. Redix erklärt die Preislage: „Man muss sich einen Markt vorstellen wie eine Ansammlung kleiner Fachgeschäfte, wo man auch beraten wird. Die Kunden wissen bei uns genau, wo die Waren herkommen. Da wir unsere lose gelagerten Produkte nach Bedarf der Kunden verpacken, wird unterm Strich auch weniger weggeworfen.“

Und so werden auch in Zukunft jeden Dienstag zwischen 8 und 13 Uhr Kartoffeln, Eier, Fisch oder Obst auf dem Neuenrader Dienstagsmarkt verkauft.

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