Hönnequell-Schule stellt sich den  Neuenrader Eltern vor

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Eltern aus Neuenrade bei einem Info-Abend in der Hönnequell-Schule.

Neuenrade - Bei einem Info-Abend standen unlängst Vertreter der Hönnequell-Schule interessierten Eltern Rede und Antwort. Schulleiterin Astrid Wagner-Tillmann schilderte den Anwesenden dabei das Konzept der Schule.

So sollen die Kinder mit verschiedenen Empfehlungen in ihrer Schule länger gemeinsam lernen, außerdem wolle man Leistungen fördern und fordern. Eine weitere Zielsetzung sei die Stärkung der sozialen Kompetenzen, etwa durch das Projekt „Schule ohne Rassismus“ oder die Kennenlernfahrt in der fünften Klasse. Darüber hinaus werde die Partnerschaft zwischen Schule und Eltern sehr ernst genommen, die Leiterin und die Lehrer seien für Ideen der Eltern dankbar. Wagner-Tillmann ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, auf die Kooperationen mit dem Burggymnasium in Altena und dem Berufskolleg für Technik (BKT) in Lüdenscheid hinzuweisen. Schülern, die von der Neuenrader Schule dorthin wechseln wollen, sei somit ein Platz gesichert, hieß es weiter.

Astrid Wagner-Tillmann, Leiterin der Hönnequell-Schule.

In ihrem Vortrag erklärte die Schulleiterin, welche verschiedenen Profile „Neuschüler“ wählen können. Hierzu zählen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften) sowie das Bilinguale Profil mit zusätzlichem Englischunterricht. Ebenso dazu gehören das musisch-künstlerische Profil und das Sport-Profil. Im jeweiligen Bereich fände dann eine besondere Förderung statt. Ausdrücklich verwies Wagner-Tillmann auf die kleinen Klassen mit nicht mehr als 25 Schülern. Diesbezüglich war es zuletzt zu Missverständnissen in Bezug auf die Aufnahme von Flüchtlingen gekommen. Die Klassen werden in ihrer Größe bestehen bleiben, lediglich in zwei Klassen seien aktuell 26 Kinder, so die Schulleiterin. Die Verantwortlichen der Schule haben dies unter der Prämisse realisiert, dass die Flüchtlinge nicht dauerhaft in den Stunden anwesend sind, da sie zusätzlichen Deutschunterricht bekommen. Außerdem sei ihr Verbleib in Deutschland nicht gesichert, sodass die Lösung erstmal nur vorübergehend sei.

Kurze Wege und übersichtliche Größe

Marcus Lubienski, Abteilungsleiter der fünften bis siebten Klassen, fasste abschließend die Vorzüge durch einen Besuch der Hönnequell-Dchule zusammen. Eine große Erleichterung für Schüler und Eltern sei etwa der kurze Weg vom Wohnort zur Schule. Weiter ergebe sich ein Vorteil durch die übersichtliche Größe der Schule, da sich alle Beteiligten so viel besser untereinander verständigen können. Zudem zeige seine Erfahrung, dass Eltern ihren Kindern durch das praktizierte G9-System mehr Zeit geben würden, sich zu entwickeln.

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