Wirbelwind-Aktion: „Bewegung macht stark“

Auch die Väter hatten ihren Spaß. ▪
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Auch die Väter hatten ihren Spaß. ▪

NEUENRADE ▪ Der Luftballon platzt mit einem lauten Knall. Manche Kinder und Väter halten sich beim Anblick eines weiteren, zum Bersten gefüllten Ballons schon die Ohren zu. Peng! Was für ein Spaß für Groß und Klein. Denn genau darum ging es am Samstagvormittag bei der Vater-Kind-Aktion der Kita Wirbelwind in der Turnhalle oberhalb des Hallenbades im Neuenrader Schulkomplex an der Niederheide.

20 Väter, 20 Kinder – „Damit war das Limit für diese Halle erreicht. Wenn noch mehr gekommen wären, hätten wir in eine größere Halle ausweichen müssen“, sagte Kita-Erzieherin Monika Batusha, die zusammen mit Heike Dreger die Aktion betreute.

„Bewegung macht stark“ lautete das Motto, zu dem alle Väter mit ihren Kindern eingeladen waren. Die Aktion richtete sich ausdrücklich an alle Interessierten, nicht nur Kita-Kinder durften mit ihren Papas mitmachen. „Macht den Alten platt“ war indes das inoffizielle Motto, das sich die Kinder auf die Fahnen geschrieben hatten. Aber die wehrten sich tapfer, machten jeden Spaß mit, gingen jede Aufgaben mit einer ordentlichen Portion Spieltrieb an – wie ihre Kleinen.

Vater-Kind-Turnen in Neuenrade

Vater-Kind-Turnen in Neuenrade

Fast zwei Stunden machte die Gruppe die Halle unsicher. Im zweiten Teil, nach einer wohlverdienten Pause, galt es, sich gemeinsam Stark-Steine zu erarbeiten. Wobei die Arbeit einer Riesengaudi gleichkam. Es mussten besagte Luftballons zum Platzen gebracht, Bierdeckel in Zielkreise geworfen werden. Der Bau menschlicher Brücken und das Erklimmen oder Überbrücken von Hindernissen standen ebenso auf den Aufgabenzetteln wie Trampolin- und Seilchenspringen. Ein ganz großer Spaß war das Fahren durch den Slalomparcours auf dem Rollbrett. Die Kinder staunten nicht schlecht als es hieß: Und jetzt müsst ihr die Väter schieben. Dank ein wenig Mithilfe der Väter klappte aber auch das ganz einfach. Wer mehr Freude an der Toberei hatte, die Kleinen oder die Großen, war schwer auszumachen. Wenn alle Stationen abgearbeitet waren, gab es einen Stark-Stein als Belohnung. „Der hilft auch mal in schweren Zeiten“, ist Monika Bartusha von der Wirkung des Symbols überzeugt.

Markus Jentzsch

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