Umfassender Gesundheitstag im Drahtwerk Elisental

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Gesundheitstag im Drahtwerk Elisental: Am sogenannten T-Wall, der im Betrieb aufgebaut war, konnten die Mitarbeiter ihre Reaktionsfähigkeit testen. Es galt leuchtende Quadrate zu treffen. 

Neuenrade - Einen regelrechten Parcours konnten am Donnerstag die Beschäftigten der Drahtwerke Elisental absolvieren. Im Rahmen eines umfassenden Gesundheitstages ließen sich viele Beschäftigte sozusagen auf Herz und Nieren prüfen.

 So stand ein Ausdauertest, ein Wirbelsäulenscreening, eine Gang- und Laufanalyse, der Seh- und Hörtest, eine T-Wall-Station als Reaktionstest und ein Ernährungsworkshop auf dem Programm.

 Organisiert hatte das Programm die Betriebsratsvorsitzende und Gesundheitsbeauftragte, Sylvia Renda. Dabei kooperierte sie mit der Techniker Krankenkasse, der Apotheke am Stadttor (Ernährungsberatung) und dem Altenaer Werksarzt-Zentrum. Als gesunden Tagesauftakt gab es für die Mitarbeiter aber zunächst einmal gesunde Köstlichkeiten wie Obstsalat und selbst gemachtes Müsli, das von den beiden Geschäftsführern, Theo und Daniel Wingen, von Prokurist Christoph Bergmann und eben Sylvia Renda verteilt wurde. Eine Geste, die sehr gut ankam.

Das Gesundheitsangebot hat bei den Drahtwerken inzwischen schon Tradition: Es gibt häufiger Fußvermessungsaktionen (Arbeitsschuhe; Privatschuhe), Schlaganfallprävention und gar Vorsorgeaktionen in Sachen Darmkrebs. Die Mitarbeiter freuen sich über dieses Angebot und gestern waren die Termine an den einzelnen Stationen ruck-zuck vergeben.

Betriebsrätin Renda sagte zudem, dass all das auch der Mitarbeiterbindung diene. Die Kollegen würden sich in dem Unternehmen gut aufgehoben fühlen. So herrschte an den einzelnen Stationen reger Betrieb; Wettkampfstimmung gabs sogar am sogenannten T-Wall im Betrieb. Hier galt es schnell zu reagieren und Tasten zu treffen. Da kam es zwischenzeitlich schon zu einem Duell zwischen Betrieb und Verwaltung.

Beim Ausdauertest galt es Hometrainer zu fahren und beim Wirbelsäulenscreening wurde natürlich der Rücken analysiert. Dabei kam eine Art überdimensionale Maus zum Einsatz, mit der die Wirbelsäule abgetastet wurde. Die Daten wurden in den Computer übertragen, wo die Software dann eben ein Wirbelsäulenbild generierte. Form der Wirbelsäule, Beweglichkeit und „Haltungskompetenz“ konnten so erfasst werden. Anschließend gab es bei Bedarf Tipps für gymnastische Übungen und gegebenenfalls die Empfehlung, einen Artzt aufzusuchen.

 Diese Methode funktioniere ohne Einsatz von Strahlung, sei aber diagnostisch mit der Röntgenmethode nicht zu vergleichen, sagten die Expertinnen Sabine Schröder und Miriam Weiskopf.

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