Theresa Loch: Ein Jahr Freiwilligendienst in Südafrika

Theresa Loch nahm im Rahmen ihres Auslandsjahres in Südafrika auch an einer Konferenz teil, die dazu aufrief, die Umweltschäden von Holzplantagen anzuerkennen.

Neuenrade/Mbombela - Seit Mitte August ist die Neuenraderin Theresa Loch in Südafrika. Gemeinsam mit der Organisation weltwärts unterstützt die Abiturientin im Rahmen eines einjährigen Freiwilligendienstes verschiedene Umwelt-Projekte vor Ort. Die 19-Jährige berichtet in den kommenden Monaten immer mal wieder von ihren Erlebnissen und Erfahrungen aus Südafrika.

Von Umweltkonferenzen, Demonstrationen und Meetings bis hin zu Safari und Roadtrips – um die Umweltprobleme mit eigenen Augen zu sehen, habe ich in den ersten zwei Monaten in Südafrika reichlich Erfahrungen und Eindrücken gesammelt. Dafür verantwortlich sind die Arbeit bei GeaSphere und das Leben in einer Kultur im Globalen Süden.

Vor allem die Chance, drei Wochen in Durban zu verbringen, um bei zwei verschiedenen Konferenzen zu helfen, hat mir die Möglichkeit gegeben, direkt einen tiefen Einblick in die Thematik meiner Organisation zu erhalten. Die erste Konferenz hatte zum Ziel, zu einem globalen Dialog zwischen den Einheimischen und Nicht-Indigenen beizutragen – mit Blick auf die Zusammenarbeit in Anbetracht diverser lokaler und globaler Umweltbedrohungen. Ich konnte dort mitarbeiten, mithelfen und Kontakte knüpfen.

Auch bei Demos ist Theresa Loch dabei, um sich für den Umweltschutz einzusetzen.

In Mbombela, das früher Nelspruit hieß, bei meiner Organisation hat sich der Alltag inzwischen eingespielt. Zwischen Büroarbeit, Treffen mit Einwohnern und anderen Interessierten, gehört auch das Arbeiten mit weiteren lokalen Projekten zu meinen Wochenaufgaben. Zurzeit steht die Planung eines Jugendnetzwerkes zum Umweltbewusstsein in ihren Startlöchern. Das wird durch das Engagement Global finanziert und uns in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen.

Neben der Arbeit und auch durch die Arbeit lerne ich immer mehr Teile von Südafrika, der Kultur und den Menschen kennen. Lebensart und Lebensqualität aus ganz anderen Blickwinkeln, Artenvielfalt im Krügernationalpark, die Arbeitsmentalität, der Umgang miteinander, das Einkaufen direkt auf den täglichen Märkten und der Kontakt zu den Kindern sind alltägliche Situationen, die mich immer wieder beeindrucken. Bei all den Erlebnissen spürt man, wie die Unterschiede zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden und deren negative Aspekte, etwa die Ausbeutung der Ressourcen, die Gesellschaft mitprägen.

Im Krügernationalpark entdeckte die 19-Jährige einen Elefanten.

Meine Aufgaben in den laufenden und anstehenden Projekten sind vor allem Umweltschutz und -bewusstsein in Südafrika gewidmet, um damit den Fokus auf die Problematik industrieller Holzplantagen zu legen.

Weitere Infos gibt es bei Theresa Loch: theresa.klara.loch@gmail.com

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