Theaterstück beim Mittsommerfest der Waldorfschule

In nur zehn Tagen studierten die Schüler ein Theaterstück ein. - Foto: Jentzsch

Neuenrade -  Die Zeit war extrem knapp. In lediglich zehn Tagen hätten die Neuntklässler der Waldorfschule ihr Theaterstück einstudiert, das sie am Sonntag im Rahmen des großen Mittsommerfestes am gut besuchten Remmelshagen aufführten. „Ein Wunder“, meinte Susan Kaiser-Geue und zollte der engagierten Laien-Schauspielgruppe ihren Respekt. „Grenzenlos“ lautet der Titel des traditionellen Klassenspiels, das mit einer gelungenen Premiere am Donnerstag in die „Theater-Saison“ gestartet war.

Mittsommer am Remmelshagen: Das bedeutet Action, Unterhaltung, Kultur, Lernen, Basteln und Essen auf engstem Raum.

Während sich manche Kinder im Kletterwald austobten, versuchten sich andere im Abwehren von bösen Geistern und Krankheiten. Sogenannte Johannifeuer kennt die Menschheit seit vielen Jahrhunderten. In manchen Regionen zählt das Überspringen der Flammen noch heute zum Brauch. Darauf haben die Besucher des Waldorffestes indes verzichtet. Sie schmissen stattdessen Kräuterbündel – eine zahmere Version, die aber den gleichen Zweck erfüllen soll und in engem Zusammenhang zu den Traditionen rund um das Thema Sonnenwende steht.

Über das gesamte Gelände verteilten sich die vielen Stände und Angebote, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene offensichtlich begeisterten. Wahrlich ein Fest für die ganze Familie, das sich sehr facettenreich darstellte. Eine Meer von Blumen und Kräutern schien sich derweil in einen der vielen Räume ergossen zu haben, wo als Losgewinn etwas Grünes lockte.

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