Dr. Sven Simons im Aufsichtsgremium der Volksbank im Märkischen Kreis

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Dr. Sven Simons (re.), Neuenrade, wurde in den Aufsichtsrat gewählt.

Neuenrade - Ab  1. Juli 2015 gibt es im Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank im Märkischen Kreis einige Veränderungen.

Jürgen Brüning, Bernhard Hüttenmeister und Albert Rasche schieden aus dem Aufsichtsrat aus. Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit nahmen sie vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband einen Dank und eine Ehrung entgegen. Mit Dr. Sven Simons aus Neuenrade und Brigitta Wallmann wurden zwei neue Kandidaten in das Aufsichtsgremium der Volksbank berufen.

Zu den Personalien heißt es von der Volksbank:

"Nach den Fusionen im Jahr 2009 bestand der Aufsichtsrat der Bank aus 20 Personen. Nachdem diese Zahl im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich auf einen für eine Volksbank dieser Größe üblichen Umfang reduziert wurde, geht der Blick für das Aufsichtsgremium nun wieder in Richtung Verjüngung und regionale Verteilung".

Mit Dr. Sven Simons (37) aus Neuenrade sei ein erfolgreicher Unternehmer von den Vertretern in den Aufsichtsrat berufen worden. Bei seiner Vorstellung habe er betont, dass ihn insbesondere die Werte, die dem genossenschaftlichen Bankmodell zu Grunde liegen, auch persönlich nahe stünden.

"Mit seiner unternehmerischen Erfahrung und seiner guten Vernetzung in Neuenrade und Umgebung ist er ein prädestinierter Kandidat".

Ähnliches geltet für Brigitta Wallmann (52) aus Halver, die als erste Frau in den Aufsichtsrat der Bank rücke. Als Steuerberaterin und Partnerin bei GBMP bringe sie vor allem viel Know-how in den für die Steuerung einer Bank zentralen Themen mit. Darüber hinaus werde auch ihr regionales Netzwerk wertvoll für ihre Aufsichtsratstätigkeit sein.

Verkündet wurde all das bei der jährlichen Vertreterversammlung am Dienstag im Kulturhaus. Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Schauerte und Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes hatten zum Geschäftsjahr 2014 viel Positives zu berichten. In der Pressemitteilung heißt es:  „Mit einem Ergebnis vor Steuern und Bewertung von 16,9 Mio. € haben wir im vergangenen Jahr eine Bestmarke in unserer Unternehmensgeschichte erzielt“, eröffnete Dommes den Bericht des Vorstandes.

Insbesondere das Wachstum im Kundengeschäft sei ausschlaggebend dafür gewesen, dass trotz Druck auf das Zinsergebnis das Ergebnis der Bank wiederholt sehr gut gewesen sei. Schauerte wird auch zitiert: „Die Ausweitung des Geschäftes hat ohne Erhöhung des Risikos stattgefunden – was klar zeigt, dass substanziell sehr gut gearbeitet wurde.“ Dommes bewertete insbesondere die genossenschaftliche Art der Beratung als ein Erfolgsrezept.

Bleibt der Hinweis auf die Dividende: Mit dem Beschluss über die Ergebnisverwendung "wird eine Dividende von 4  Prozent an die Mitglieder ausgezahlt" und zusätzlich werde das Eigenkapital der Bank für zukünftiges Wachstum weiter gestärkt.

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