Pommes-Serie

SV-Volontäre testen Ahorn Klause

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Gyros mit selbstgemachtem Gewürz, Pommes, hausgemachtes Tzatziki, Kraut- und Bauernsalat – diesen vollgepackten Teller mit griechischen Köstlichkeiten gibt es in der Ahorn Klause.

Neuenrade - Monteure aus ganz Deutschland hätten sein Gyros schon als „das beste in der ganzen Region“ bezeichnet, sagt Ari Apostolopoulos. Er ist Inhaber der Ahorn Klause und seit 17 Jahren Chef in dem griechischen Imbiss im Mühlendorf.

Seit 1982 ist der gebürtige Grieche selbstständig: Nach etlichen Kellnerjobs in Köln und Düsseldorf kam er 1987 nach Neuenrade. Zunächst machte er sich in Küntrop selbstständig, ehe er 1997 die Ahorn Klause übernahm. Gemeinsam mit seiner Frau Katherina, drei Festangestellten und vier weiteren Aushilfen steht „Ari“ täglich von 9 bis 23 Uhr in seinem Imbiss. Denn bevor die Ahorn Klause um 11 Uhr fürs Mittagsgeschäft öffnet, gibt es Einiges vorzubereiten.

„Morgens wird alles frisch zubereitet“, erklärt Aris Ehefrau, die nach eigener Aussage überall im Gastronomiebetrieb herumspringt – im Ahorn Grill, in der angrenzenden Klause mit Biergarten oder im Keller. Jeden Morgen bekommt Ari frisches Fleisch für seinen Gyrosspieß – zwischen 15 und 30 Kilos, je nach Wochentag – und Schnitzel. Auch die Frikadellen und Schaschlik macht er selbst.

„Wenn die Qualität nicht stimmt, kann man zumachen“, weiß der Gastronomieerfahrene. Den Gyros-Teller mit reichlich Fleisch, gut gewürzten Pommes und Krautsalat bekommen Gäste für 7,50 Euro. Fehlen darf dabei auf keinen Fall das hausgemachte Tzatziki – „ein bisschen Knoblauch, Öl, Salz. Die Menge macht’s aus“, sagt der Gastronom. Satt werden von diesem Gericht auch zwei Personen.

Die Palette muss stimmen

Ari bietet in der Ahorn Klause jedoch nicht nur griechische Spezialitäten an. Von Pizza über Currywurst bis hin zum Hähnchen ist für jeden etwas dabei, denn: „Die Palette muss stimmen“, sagt Ari. Bei ihm kann jeder Gast aus einem breiten Spektrum an deutschen, italienischen und griechischen Köstlichkeiten wählen.

Ari Apostolopoulos steht täglich in seinem eigenen Betrieb. Auch Gyros vom Spieß schneiden gehört zu seinen Aufgaben.

Von 17.30 bis 22 Uhr bietet die Ahorn Klause zudem einen Lieferdienst an. Das bedeute noch mehr Arbeit für das Ehepaar, sagt der Familienvater aus dem griechischen Veria, der mittlerweile seit 47 Jahren in Deutschland lebt. „Familienleben ist da manchmal schwierig. Eigentlich gibt es bei uns keins – außer Weihnachten und im Urlaub. Wir müssen uns vertrauen und zusammenstehen“, sagt der Imbissbesitzer, dessen Sohn nach seiner Lehre zum Industriekaufmann in den elterlichen Betrieb einsteigen möchte.

Selbstständig zu sein sei sehr anstrengend, denn der Laden sei „kein Selbstläufer. „Ich liebe meinen Job. Eine eigenen Gastronomie zu haben war schon immer mein Traum. Ich lerne jeden Tag etwas Neues und gebe mir viel Mühe“, sagt Ari. 60 Sitzplätze bietet sein Lokal. Die großzügige Terrasse des Biergartens, die vor allem im Sommer und an den Wochenenden von zahlreichen Stammgästen genutzt wird, hat Ari vor rund drei Jahren renoviert – natürlich selbst.

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Die Serie

Wer viel arbeitet und hart nachdenkt, hat mehr Hunger auf etwas Fettiges. Deshalb testen die beiden SV-Volontäre Nathalie Kirsch und Martin Meyer Imbissbuden in Werdohl und Neuenrade. In Form einer Serie berichten die beiden unter anderem über ihre geschmacklichen Erfahrungen und geben Hungrigen Tipps zu Pommes, Currywurst und Co.

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